Inter holt 0:0 in como – bisseck spielt durch im halbfinale
Ein Unentschieden, das sich wie ein halber Sieg anfühlt. Inter Mailand hat das Coppa-Italia-Halbfinal-Hinspiel bei Como 1907 mit einem torlosen 0:0 beendet – und damit die bessere Ausgangslage für das Rückspiel am 22. April geschaffen. Der Serienführer der Serie A reist mit einem soliden Ergebnis im Gepäck nach Hause. Kein Tor, aber auch kein Gegentor. In einem K.o.-Duell ist das oft mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint.
Darmian trifft den pfosten – und inter verpasst den auswärtssieg knapp
Matteo Darmian hatte die Szene des Spiels auf dem Fuß. Kurz nach der Pause, in der 46. Minute, scheiterte er am Pfosten. Ein Zentimeter weiter rechts, und Inter hätte den Auswärtstreffer gehabt, der das Rückspiel zur Formsache gemacht hätte. So bleibt das Halbfinale offen – aber Inter ist klar im Vorteil.
Auf der Gegenseite fehlte Marc-Oliver Kempf bei Como wegen einer Hüftprellung. Nicolas Kühn saß nur auf der Bank und kam nicht zum Einsatz. Das schwächte die Gastgeber spürbar, auch wenn Como defensiv über weite Strecken standhaft blieb.

Bisseck von anfang bis ende – der nationalspieler liefert
Yann Aurel Bisseck stand die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. Der deutsche Nationalspieler stabilisierte die Abwehr der Nerazzurri und ließ Como kaum gefährliche Aktionen zu. Es war kein glamouröser Abend für den Verteidiger, aber genau die Art von Leistung, die in K.o.-Spielen zählt: zuverlässig, konzentriert, ohne Aussetzer.
Das Rückspiel steigt am 22. April in Mailand. Wer sich dort durchsetzt, trifft am 13. Maiim Finale in Rom auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Lazio Rom und Atalanta Bergamo – Champions-League-Gegner von Bayern München. Das Hinspiel dieser Paarung wird am Mittwoch um 21:00 Uhr ausgetragen.
Zehn pokaltitel – das ist das ziel
Inter jagt in dieser Saison den zehnten Coppa-Italia-Titel der Vereinsgeschichte. Ein 0:0 auswärts im Halbfinale ist dafür kein schlechter Anfang. Der Tabellenführer der Serie A weiß, wie man Druck verwaltet – und wie man ihn aufbaut. Como hat jetzt sechs Wochen Zeit, sich eine Strategie zu überlegen. Inter hat sechs Wochen Zeit, um sich vorzubereiten. Der Unterschied: Die Nerazzurri spielen das Rückspiel zu Hause.
