Ingenpaß verlässt leverkusen: doppelrolle endet, neue herausforderung winkt
Überraschung in der Handball
-Szene: Annika Ingenpaß, seit 2023 wieder bei TSV Bayer 04 Leverkusen aktiv und seit Sommer 2025 zusätzlich in der sportlichen Leitung, wird den Verein im Sommer verlassen. Ein Abschied, der sowohl Bedauern als auch Verständnis hervorruft.
Eine ära geht zu ende: ingenpaß fokussiert sich wieder auf das spielfeld
Die 29-jährige Kreisläuferin hat sich dazu entschieden, sich sportlich neu zu orientieren und sich voll und ganz auf ihre Karriere als Spielerin zu konzentrieren. Diese Entscheidung beendet ihre Doppelfunktion als Spielerin und sportliche Leiterin, die sie seit der Saison 2025/26 ausgefüllt hat. Die Kombination aus aktiver Spielerin und Verantwortungsträgerin erwies sich offenbar als zu anspruchsvoll, auch wenn Ingenpaß ihre Zeit in Leverkusen sowohl auf dem Feld als auch im Management als „wertvoll“ beschreibt.
Schon in ihrer Jugend spielte Ingenpaß zwei Jahre für Bayer 04 Leverkusen und feierte 2013 und 2014 als Teil der A-Jugend zwei Deutsche Meistertitel. Nach Stationen in Koblenz, Solingen, Dortmund, Metzingen und Bad Wildungen kehrte sie 2023 an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Ihr Weg führte sie durch zahlreiche Handball-Bundesligen und machte sie zu einer respektierten und erfahrenen Spielerin.
Handball-Abteilungsleiterin Susanne Ohlendorf äußerte ihr Bedauern über den Abschied: „Ich finde es sehr schade, dass Annika den Verein verlässt. Gleichzeitig kann ich ihre Entscheidung, nochmal sportlich angreifen zu wollen, nachvollziehen. Wir wünschen Annika für die Zukunft beruflich und persönlich nur das Beste.“ Die sportliche Leitung wird in Zukunft Franziska Garcia in Doppelfunktion als neue Cheftrainerin übernehmen.
Die Entscheidung von Ingenpaß unterstreicht die hohe Belastung, die mit der Ausübung von Führungsaufgaben im Profisport einhergeht. Es bleibt abzuwarten, wo die talentierte Kreisläuferin ihre neue sportliche Herausforderung findet und welche Teams um ihre Künste werben werden. Eine Sache ist jedoch klar: Der Handball-Bundesliga geht eine erfahrene und spielstarke Athletin verloren.
