Infantino begeistert: iran feiert überraschenden wm-auftakt
Los Angeles bebte – nicht nur wegen des fulminanten Unentschiedens zwischen Iran und Neuseeland, sondern auch wegen der Begeisterung von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Funktionär zeigte sich sichtlich erfreut über das Team aus dem Iran und betonte die historische Bedeutung des Matches im Rahmen der Weltmeisterschaft 2026.
Ein stadion voller leidenschaft und ein historischer moment
Infantino, der die Partie im SoFi Stadium verfolgte, ließ seine Emotionen auf Instagram verlauten: „Ein wieder einmal ausverkauftes Stadion in Los Angeles, rund 70.000 Zuschauer! Ein wunderschönes und spannendes Spiel. Das Match zwischen Iran und Neuseeland, ein 2:2 am Ende, großartige Momente und Tore. Ich war sehr, sehr glücklich, das iranische Team bei der WM 2026 spielen zu sehen. Das ist Teil der Geschichte dieser Weltmeisterschaft, und wir schätzen die iranische Nationalmannschaft sehr.“
Der Auftritt des iranischen Teams ist umso bemerkenswerter, wenn man die schwierigen Umstände bedenkt, unter denen sie sich auf die WM vorbereiten mussten. Aufgrund der angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran konnte sich die Mannschaft nur in Tijuana, Mexiko, einquartieren. Ein logistischer Kraftakt, der das Team zusätzlich belastet haben dürfte.
Die Wertschätzung des FIFA-Chefs wurde im Anschluss im Dressingsraum des Teams deutlich. Infantino gratulierte den Spielern und betonte seine Freude über ihre Anwesenheit und Leistung im ersten Gruppenspiel gegen Neuseeland. „Herzlichen Glückwunsch an euch alle. Ich freue mich sehr, euch hier zu sehen und dass ihr gespielt habt“, so Infantino.
Die Gruppe G, zu der neben Iran, Belgien und Ägypten gehört, verspricht spannende Duelle. Die nächste Herausforderung für das iranische Team ist das Spiel gegen Belgien am 21. Juni in Los Angeles. Das letzte Gruppenspiel findet am 27. Juni gegen Ägypten in Seattle statt. Ob die iranische Mannschaft ihre anfängliche Euphorie in weitere Punkte umwandeln kann, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Der WM-Auftakt in Los Angeles hat bereits Geschichte geschrieben.

Die reise des teams: zwischen politischer anspannung und sportlichem ehrgeiz
Die Umstände, unter denen die iranische Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft bestreitet, sind alles andere als ideal. Die politischen Spannungen mit den Vereinigten Staaten führten zu einer ungewöhnlichen Situation, in der das Team seinen Stützpunkt in Tijuana, Mexiko, suchte. Die Visa-Beschränkungen, die Washington verhängt hat, erschwerten die Reise der Delegation erheblich. Dennoch hat das Team bewiesen, dass es trotz dieser Hindernisse bereit ist, auf höchstem Niveau zu spielen.
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