Ilunion erobert den europäischen thron: neun jahre durst beendet!
Madrid staubt sich ab! Nach neun Jahren der Wartezeit und einer frustrierenden Durststrecke hat Ilunion endlich die Champions Cup zurückerobert. Der Triumph gegen die Thuringia Bulls aus Deutschland markiert nicht nur den 46. Titel in der glanzvollen Geschichte des Vereins, sondern auch die Rückkehr eines Champions-DNA, die in den letzten Jahren schien zu verblassen.
Ein hart erkämpfter sieg gegen starke deutsche konkurrenz
Die Reise zum Titel war alles andere als ein Spaziergang. Ilunion, gezeichnet von der Niederlage gegen Amiab Albacete im Halbfinale – dem Team, das die letzten vier Champions Cups dominiert hat – trat vor einer enthusiastischen Heimkulisse im GOFit Vallehermoso mit dem klaren Ziel an, die alte Rechnung mit den Thuringia Bulls zu begleichen. Die Deutschen, bekannt für ihr aggressives Außenverspiel, hatten Ilunion bereits 2018 und 2019 in der Finalrunde das Handwerk gelegt. Es war Zeit für die Revanche.
Das Spiel begann ausgeglichen, wobei Pincho Ortega den Angriff der Madrilenen vorantrieb. Doch die Thuringia Bulls übernahmen schnell die Kontrolle in der Zone und außerhalb, angeführt von dem unaufhaltsamen Halouski. Die Spanier konterten mit der Dynamik von Warburton und Diallo, unterstützt von Jassos beeindruckender Leistung unter dem Korb. Ein präziser Wurf von Warburton kurz vor dem Viertelende brachte Ilunion mit 21:22 in Führung – ein Zeichen des Kampfgeistes.
Im zweiten Viertel entfachte Terry Bywater, der nach einer taktischen Änderung für Diallo und Stix ins Spiel kam, seine legendäre Magie. Der erfahrene Spielmacher war schier unaufhaltsam und erzielte 13 Punkte in diesem Viertel. Trotz des Widerstands von Halouski, Lindén und Gholamazad ging es beim Seitenwechsel jedoch mit einem knappen Rückstand von 39:42 für die Thuringia Bulls in die Pause.

Die rückkehr zur dominanz: latham und bywater führen ilunion zum sieg
Nach der Pause brachte Trainer Ramos erneut frische Kräfte ins Spiel und formierte mit Latham, Jasso, Pincho und Diallo ein Bollwerk, das die Thuringia Bulls vor eine harte Nuss stellte. Die ersten Minuten waren hart umkämpft, doch als Ilunion die Kontrolle übernahm und das Spiel diktierte, änderte sich die Dynamik. Die Unterstützung der Fans verwandelte das GOFit Vallehermoso in eine glühende Arena, die die Madrilenen beflügelte.
Die Kombination aus Latham und Bywater erwies sich als verhängnisvoll für die deutsche Mannschaft. Mit einem Vorsprung von sechs Punkten ging Ilunion ins letzte Viertel – und damit in Reichweite des Titels –.
Das letzte Viertel war geprägt von höchster Intensität. Jasso dominierte unter dem Korb, während die Thuringia Bulls zunehmend ins Schwimmen gerieten. Ilunion erreichte einen Vorsprung von 12 Punkten (64:76), der kaum noch zu überwinden war. Die deutsche Mannschaft versuchte zwar, zurückzuschlagen, doch die Madrilenen hatten das Spiel unter Kontrolle und die offensive Kraft der Thuringia Bulls neutralisiert.
Als Bywater 43 Sekunden vor Schluss vom Spiel genommen und durch Warburton ersetzt wurde, stand fest: Ilunion war zurück auf dem europäischen Thron. Spanien feiert seinen fünften aufeinanderfolgenden Kontinentaltitel – und Ilunion beweist, dass der Champion-Geist niemals stirbt.
