Ilic trifft! union berlin hält st. pauli im abstiegskampf auf distanz
Ein später Funke Hoffnung für die Eisernen! Andrej Ilic hat im Heimspiel gegen den FC St. Pauli endlich seinen ersten Treffer in der Alten Försterei erzielt und Union Berlin einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf beschert. Oliver Burke blieb hingegen blass – ein deutlicher Kontrast zum fleißigen Einsatz des Serben.
Die erlösung für ilic nach langer suche
Es war ein langer Weg für Andrej Ilic, der in der laufenden Saison erstmals im Berliner Stadtteil erfolgreich war. Der Jubel nach dem 1:1 war ihm anzusehen, als er keuchend betonte: „Endlich!“ Die Last scheint von seinen Schultern zu fallen, denn der 26-Jährige weiß, dass er noch deutlich mehr hätte beitragen können. „Ich habe einige Chancen liegen lassen. Trotzdem gebe ich immer alles für die Mannschaft“, so der Stürmer.
Trainer Steffen Baumgart zeigte sich zwiegespalten: „Ein Teilerfolg, den wir unterschreiben“. Denn während Ilic nun zwei Saisontreffer auf dem Konto hat – nachdem er bereits in Hamburg gegen den HSV getroffen hatte –, blieb Oliver Burke weit hinter den Erwartungen zurück. Der Schotte konnte seine physischen Vorteile kaum nutzen und produzierte zudem einige technische Ungenauigkeiten. Ein deutlicher Unterschied zu Ilic, der nun besser ins Offensivspiel der Eisernen eingebunden war und die Bälle sicherer festmachen und weiterleiten konnte.

Burke im schatten, ilic im rampenlicht
Oftmals steht Ilic isoliert in der Spitze, doch gegen St. Pauli wirbelte zumindest Oliver Burke um ihn herum. Doch der gebürtige Schotte konnte seine Formkrise nicht überwinden. Während Ilic mit Leidenschaft und Ballfertigkeit überzeugte, blieb Burke weitgehend unsichtbar. Trainer Baumgart betonte: „Er ist ein sehr fleißiger und wichtiger Spieler für uns.“ Nicht nur wegen seines Treffers, sondern auch wegen seiner verbesserten Ballkontrolle und Weiterleitung.
Die Fans zeigten sich geduldig, und Ilic bedankte sich dafür: „Das hilft mir sehr, wenn die anderen weiter an einen glauben.“ Ob er diese Form im kommenden Spiel gegen das Tabellenende Heidenheim wiederholen kann, bleibt abzuwarten – ein dritter Saisontreffer wäre dabei natürlich ein willkommener Bonus.
Der Punktgewinn war für Union Berlin von immenser Bedeutung, da der direkte Konkurrent im Abstiegskampf auf Distanz gehalten werden konnte. Der Vorsprung auf den rettenden 16. Platz beträgt nun sieben Zähler, und das Torverhältnis spricht ebenfalls für die Eisernen. Mit nur noch sechs verbleibenden Spielen scheint es, als würden die Hauptstädter ihre Chance nutzen, um die Klasse zu halten. Aber die Liga ist hart und eines ist klar: Union muss weiterhin alles geben, um den Abstiegskampf zu überstehen.
