Ihlenburg verlässt jena: wechsel zu zweitligist viktoria berlin!
Ein Paukenschlag in der Frauenfußball-Bundesliga: Die Vize-Kapitänin des FC Carl Zeiss Jena, Toma Ihlenburg, wird den Verein nach Ablauf der Saison 2025/26 verlassen und ihre Karriere beim Zweitligisten Viktoria berlin fortsetzen. Der Transfer, dessen Details bisher geheim gehalten wurden, wirft Fragen auf und sorgt für Gesprächsstoff im Lager des FCC.
Jena verliert eine leistungsträgerin
Für Jena bedeutet der Abgang von Ihlenburg einen herben Verlust. Die 23-jährige Verteidigerin, die im Sommer 2024 vom SV Meppen kam, entwickelte sich rasch zu einer zentralen Figur in der Mannschaft. 50 Pflichtspiele absolvierte sie in Jena, und ihre konstante Leistung war ein wichtiger Faktor für die Ambitionen des FCC. Dass sie nun den Verein verlässt, kommt angesichts ihrer jüngsten Leistungen, insbesondere im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Wolfsburg, überraschend.
Dort zeigte sie eine beeindruckende Leistung, hielt 120 Minuten lang gegen den VfL-Angriff stand und verwandelte nervenstark einen Elfmeter. Die Tatsache, dass Viktoria berlin, ein Verein mit ambitionierten Zweitliga-Zielen und starker finanzieller Unterstützung durch einen US-Investor, an ihr interessiert war, unterstreicht ihre Qualität und ihr Potenzial.

Viktoria berlin setzt auf erfahrung
Für Viktoria berlin ist die Verpflichtung von Ihlenburg ein deutliches Signal. Nach verpasstem Bundesliga-Aufstieg will man in der kommenden Saison ernst machen und setzt dabei auf erfahrene Kräfte. Der Kader der Berlinerinnen umfasst bereits einige ehemalige Erstliga-Profis, und mit Ihlenburg gewinnt man eine weitere wertvolle Spielerin hinzu. Die Entscheidung für Ihlenburg ist ein klares Bekenntnis zu ihrer Philosophie, mit erfahrenen Spielerinnen und ambitionierten Zielen die Frauen-Bundesliga herauszufordern.
“Die Entscheidung für den Sommer ist getroffen, aber bis dahin zählt für mich ausschließlich das, was vor uns liegt”, erklärte Ihlenburg in einer Vereinsmitteilung. “Wir sind in einer sportlich herausfordernden Situation, und genau jetzt kommt es darauf an, als Mannschaft geschlossen aufzutreten.” Ihre Worte zeugen von Professionalität und Loyalität gegenüber dem FCC, auch wenn sie sich bald einem neuen Kapitel zuwenden wird.
Jena steht derzeit mit lediglich elf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und kämpft verzweifelt gegen den Abstieg. Das direkte Duell am Samstag gegen die SGS Essen könnte richtungsweisend sein. Ein Punktgewinn wäre für Jena von existenzieller Bedeutung. Ob Ihlenburg bis dahin noch einmal alles geben wird, um den FCC vor dem Abgrund zu retten, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Ihre Zeit in Jena wird für viele Fans und Verantwortliche in Erinnerung bleiben.
