Ibrahimovic ignoriert schweden – für trump-kampf!

Ein Skandal erschüttert den schwedischen Fußball: Zlatan Ibrahimovic, die Ikone des Landes, verpasste das erste Gruppenspiel seiner ehemaligen Teamkameraden gegen Tunesien, um stattdessen einem umstrittenen Käfigkampf im Weißen Haus beizuwohnen. Der frühere Stürmerstar scheint Schweden demonstrativ links liegen zu lassen, was im eigenen Land für heftige Kritik sorgt.

Die ufc im schatten des präsidenten – und ibrahimovics vorliebe

Die ufc im schatten des präsidenten – und ibrahimovics vorliebe

Anlässlich des 80. Geburtstags des US-Präsidenten hatte die Ultimate Fighting Championship (UFC), der größte Veranstalter für Mixed Martial Arts, für einige Tage ein Spektakel auf den Südrasen des Präsidentenwohnsitzes verlegt. Neben dem amerikanischen Staatsoberhaupt ließ sich auch Exzentriker Ibrahimovic dieses umstrittene Event nicht entgehen. „Einfach großartig“, erklärte der 42-Jährige in einem vom Veranstalter veröffentlichten Video, und teilte Ausschnitte des Spektakels auf Instagram. Ein Verhalten, das viele schwedische Fans und Teamkollegen schockiert.

Die Entscheidung des ehemaligen Nationalspielers, das WM-Qualifikationsspiel gegen Tunesien zu verschmähen, stieß auf breite Empörung. „Er hätte unserem Spiel den Vorrang geben sollen“, klagte Mittelfeldspieler Jesper Karlström laut Expressen. „Aber er darf beim nächsten Spiel dabei sein.“ Ein ironischer Kommentar, der die Frustration im Team widerspiegelt. Die Ironie liegt auf der Hand: Ibrahimovic, der die schwedische Torschützenliste mit unglaublichen 62 Toren anführt, bevorzugte die rohe Gewalt des MMA-Sports gegenüber der Unterstützung seiner Landsleute.

Als TV-Experte für den amerikanischen Sender Fox Sports bei dieser Weltmeisterschaft ist Ibrahimovic eigentlich in den USA tätig. Doch seine Präsenz bei Trumps Käfigkampf wirft Fragen auf. War es eine gezielte Provokation, eine persönliche Vorliebe oder einfach nur eine weitere Eskapade des schwedischen Superstars? Die Fans sind sich einig: Der Respekt vor dem Nationalteam hätte vorgehen müssen.

Die Zahl, die am meisten schmerzt: 5:1 – das Ergebnis des Spiels gegen Tunesien, das Ibrahimovic verpasste. Ein Sieg, der vielleicht auch dank seiner Anwesenheit noch höher ausgefallen wäre. Stattdessen feierte er im Schatten des Weißen Hauses – ein Bild, das in Schweden für lange Diskussionen sorgen wird.