Hütter kehrt zurück: eintracht frankfurt stellt neuen coach vor!
Schock und Freude
in einer Person: Adi Hütter kehrt nach Frankfurt zurück und übernimmt das Ruder bei Eintracht Frankfurt. Nach dem unglücklichen Abschied 2021 und einer zwischenzeitlichen Station in Mönchengladbach ist der Österreicher zurück – und das schneller, als viele es für möglich gehalten hätten.Ein deal, der vor ort unter dach und fach geräumt wurde
Die Trennung von Albert Riera kam überraschend, doch die Suche nach einem Nachfolger offenbar schon länger in vollem Gange. Und nun hat die Eintracht ihren Wunschkandidaten präsentiert: Adi Hütter. Interessant ist der Umstand, dass Hütter am Samstag noch im Champions-League-Finale in Budapest anwesend war, wo er auch auf Eintracht-Vorstand Axel Hellmann traf. Offenbar wurden dort bereits die letzten Details des Vertrags ausgehandelt – ein Zeichen dafür, wie heiß die Frankfurter an der Verpflichtung des 56-Jährigen waren.
„Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein“, erklärte Hütter sichtlich bewegt. Die gemeinsamen Jahre in Frankfurt hätten ihn geprägt und er habe das Gefühl gehabt, noch nicht fertig zu sein. Diese Worte dürften den Fans ein gutes Gefühl geben und zeigen, dass die Rückkehr nicht nur eine strategische Entscheidung ist, sondern auch von Herzen kommt.

Krösche sichert sich seinen wunschkandidaten
Sportvorstand Markus Krösche betonte, dass Hütter für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin stehe. Seine bisherigen Stationen belegen, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitzfußball verbinden kann. „Er war von Anfang an unser Wunschkandidat“, so Krösche, der offenbar die Angebote aus der Premier League elegant ausschlug. Die Entscheidung spricht Bände über Hütters Begehrlichkeit für die Rückkehr an die Mainmetropole.
Auch personell gibt es Veränderungen: Christian Peintinger, Hütters langjähriger Co-Trainer, begleitet ihn nach Frankfurt, ebenso wie Klaus Schmidt, der zuletzt in Monaco an seiner Seite wirkte. Ein starkes Team, das bereits bewiesen hat, was möglich ist. Die Unstimmigkeiten mit Hellmann, die zu Hütters Abgang vor vier Jahren führten, scheinen längst vergessen – eine Revanche, die schmeckt.
Der neue Vertrag soll bis 2029 laufen, wie Sky berichtet – ein klares Bekenntnis der Eintracht zum neuen Coach und ein Signal an die Liga: Mit Adi Hütter geht man neue Wege und will wieder um die europäischen Plätze kämpfen. Die Fans können sich auf einen Offensivfußball freuen, der die alte Spreu vom neuen trennen wird.
