Hummels' abrechnung: trinkpausen bei der wm 2026 –
Die Fußball-WM 2026 in Nordamerika sorgt für hitzige Debatten – und diesmal kommt die Kritik nicht von der Tribüne, sondern vom Spielfeld selbst. Mats Hummels, frischgebackener Rückkehrer in die Nationalmannschaft, hat seine Meinung zu den neuen, verpflichtenden Trinkpausen in der Halbzeitpause und nach der 30. Minute äußerst deutlich gemacht: „Absolut albern“.

Ein zwangsstopp, der das spiel verzerrt
Der Weltmeister von 2014 äußerte seine Ablehnung in einer Diskussion bei MagentaTV. Seine Worte treffen einen Nerv, denn die eingeführten Pausen, die eigentlich zur besseren Hydrierung der Spieler dienen sollen, werden von vielen als störende Elemente empfunden. „Bei um die 30 Grad angemessen, bei allem unter 25 Grad: absolut albern“, so Hummels. Er wünscht sich, dass diese Regel wieder verschwindet und das Spiel seinen natürlichen Fluss zurückerlangt.
Hummels' Kritik geht jedoch noch weiter. Er bemängelt den Zeitpunkt der Pausen, die oft in entscheidenden Phasen eines Spiels platziert werden. „So ein erzwungenes Time-out, künstlich, manchmal in Drangphasen einer Mannschaft hinein, das gefällt mir gar nicht. Weil es das Spiel beeinflusst“, argumentiert der Verteidiger. Stattdessen schlägt er taktische Time-outs pro Trainer vor, eine Lösung, die mehr strategische Freiheit gewähren würde.
Das Problem, so Hummels, liegt auch in der Umsetzung: „Die Spieler wollen kurz was trinken und wieder auf den Platz, und dann winken die Schiedsrichter sie wieder raus.“ Er sieht darin eine Art Werbepause, die den sportlichen Fluss unterbricht. Die FIFA scheint auf kurzfristige Regeländerungen jedoch nicht aus zu sein, wie die Ablehnung kurzfristiger Anpassungen beim Münzwurf vor einer Stunde zeigt.
Die Frage ist: Werden die Verantwortlichen auf Hummels’ deutliche Worte reagieren oder bleibt die Hydration Break ein fester Bestandteil der WM 2026? Die Meinungen sind gespalten, und eines steht fest: Die Debatte um die neuen Regeln wird die Fußballwelt noch lange beschäftigen.
