Homburg steigt ab: bitteres ende in der 3. liga

Die Hoffnung stirbt zuletzt – doch im Fall des TV Homburg war sie am Samstagabend endgültig erloschen. Die Handballer des abstiegsbedrohten Teams kassierten eine deutliche 31:35-Niederlage gegen die Zweitvertretung von Melsungen und müssen den Gang in die Regionalliga antreten.

Ein abstieg, der schon lange besiegelt war

Ein abstieg, der schon lange besiegelt war

Die Partie verlief zwar zunächst ausgeglichen, doch Melsungen nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich nach zehn Minuten entscheidend ab. Zur Halbzeitpause war die Führung der Gäste bereits auf 17:13 angewachsen. Obwohl die Homburger versuchten, den Rückstand in der zweiten Hälfte aufzuholen, gelang es ihnen nicht, den Vorsprung der Melsunger wesentlich zu verringern. Der Abstieg stand für Homburg schon lange fest, und die jüngste Niederlage besiegelte das traurige Ende einer Saison.

Die HG Saarlouis hingegen konnte am selben Tag einen wichtigen Erfolg verbuchen. Mit einem klaren 41:17-Sieg gegen Homburg sicherte sich die Mannschaft den Titel der Südwest-Staffel in der 3. Handball-Bundesliga. Doch auch für die Saarländer steht noch eine anspruchsvolle Qualifikationsrunde an, bevor über den Aufstieg in die 2. Bundesliga entschieden wird.

Ein Blick auf die weiteren Ergebnisse des vergangenen Wochenendes zeigt, dass die saarländischen Handballteams insgesamt vor einer schweren Aufgabe stehen. Während der TV Homburg gegen Rodgau deutlich unterlag, verpasste die HG Saarlouis gegen Gelnhausen die vorzeitige Meisterschaft. Die Saison endet für den TV Homburg mit einem bitteren Nachgeschmack, während die HG Saarlouis nun alle Kräfte auf die Qualifikationsrunde konzentrieren muss.

Die Niederlage gegen Gelnhausen unterstreicht die Diskrepanz im Leistungsniveau: Ein 21:46 deutet auf gravierende Probleme in der Defensive und im Angriff des TV Homburg hin. Die fehlende Konstanz und die zahlreichen individuellen Fehler führten letztendlich zum Abstieg. Die Verantwortlichen des Vereins stehen nun vor der Aufgabe, den Kader zu personell zu verändern und neue Impulse zu setzen, um in der Regionalliga wieder erfolgreich zu sein.