Hofmeister knallt in kanada aufs podest – 65. mal!
Ramona Hofmeister spart sich den Saison-Abstieg. Stattdessen jagt sie in Val St. Come noch einmal Vollgas und schließt mit Platz drei im Parallel-Riesenslalom ab – Tag zwei nach ihrem Sieg, Tag eins vor dem Heim-Weltcup in Winterberg.
Der rote kurs wird zur falle
Im Halbfinale rutscht die 29-Jährige auf der vermeintlich langsamen roten Linie weg, gibt auf, weil Lucia Dalmasso schon davon ist. Die Italienerin fährt später Gold ein, Hofmeister wechselt auf Blau und zerlegt Kanadas Kaylie Buck im kleinen Finale – 0,34 Sekunden Vorsprung, keine Diskussion.
65 Podeste in 138 Rennen – die Quote kratzt an 47 Prozent. Kein anderer aktiver deutscher Wintersportler kommt ran. Die Bilanz für dieses Wochenende: zwei Läufe, zwei Podeste, null Ausrutscher.

Italiens dreifach-sieg und baumeisters grenze
Während die Damen komplett in Italienisch gipfeln (Dalmasso vor Coratti), schaufeln auch die Herren alles nach Süden: Benjamin Karl schlägt Gesamtsieger Bormolini, Bronze geht an Felicetti. Stefan Baumeister stoppt erst im Viertelfinale am späteren Vierten Auner – für Deutschland bleibt Platz fünf das Maximum.
Die Saison ist noch nicht vorbei. In sieben Tagen rollt der Zirkus nach Winterberg, wo Hofmeister vor heimischem Publikum noch einmal nachlegen will. Die Fahrerin selbst lacht verschmitzt: „Wenn der Körper so munter ist, warum sollte ich bremsen?“
