Hoffmann schwärmt von mitter: "das wird cool, das wird funktionieren!"

Die Skisprung-Szene atmet auf: Felix Hoffmann hat sich in aller Deutlichkeit für den neuen Bundestrainer Andreas Mitter ausgesprochen. Seine Worte sind ein klarer Vertrauensbeweis und lassen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit hoffen. Nach der überraschenden Trennung von Stefan Horngacher schien die Suche nach einem Nachfolger lange Zeit ein Rätsel, doch nun scheint das Puzzle zusammenzupassen.

Ein neustart mit rückenwind

Ein neustart mit rückenwind

"Das wird cool, das wird funktionieren!", so Hoffmann gegenüber "inSüdthüringen.de". Diese euphorische Aussage unterstreicht nicht nur seine persönliche Überzeugung, sondern signalisiert auch eine mögliche Trendwende für das deutsche Skisprungteam. Der 28-Jährige, der in dieser Saison bereits zehnmal in die Top Ten sprang und in Engelberg sogar einen zweiten Platz bejubelte, scheint sich auf die neue Ära unter Mitter einzustellen.

Mitter kennt Hoffmann bestens: Der 44-jährige Österreicher war bereits seit 2023 als Co-Trainer im DSV-Team tätig und betreute zuvor den zehnten der abgelaufenen Weltcupsaison im Chiemgau. Hoffmann betonte, dass Mitter „einen großen Anteil an meiner jüngsten Entwicklung“ habe. Die Chemie scheint also zu stimmen.

Es ist ein Fakt: Die Athleten wurden bei der Trainersuche mit einbezogen, was Hoffmann sehr positiv hervorhob. "Von Seiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand. Die letzte Entscheidung oblag natürlich der Verbandsspitze." Ein Zeichen dafür, dass der DSV auf die Expertise seiner Sportler hört.

Auch Experten sind begeistert. Martin Schmitt, ehemaliger Eurosport-Experte, bezeichnete Mitter als „Supertrainer“, der alles mitbringe, „um erfolgreich zu sein“. Ex-Kollege Markus Eisenbichler ergänzte: „Er ist ein Top-Mensch und Top-Trainer, da wurde eine sehr gute Entscheidung getroffen.“ Die Stimmen der Experten untermauern die hohe Erwartung, die an Mitter geknüpft ist.

Doch der Reihe nach: Hoffmanns Rückkehr zum Skifliegen in Planica, nachdem er die Saison in Vikersund vorzeitig beenden musste, deutet auf eine starke Entschlossenheit hin. Während Philipp Raimund im DSV-Aufgebot für den Skiflug bereits signalisierte, dass er „Bock“ hat, zeigt Hoffmanns Lobpreisung für Mitter, dass er mit neuer Energie und einem neuen Trainer an den Start gehen will.

Die Zeichen stehen gut für den deutschen Skisprungsport. Mit Andreas Mitter an der Seitenlinie scheint der Weg für eine erfolgreiche Zukunft geebnet. Die kommenden Wettbewerbe werden zeigen, ob die Euphorie gerechtfertigt ist.