Hoffmann lobt mitter: "das wird cool, das wird funktionieren"
Die Skisprung-Szene atmet auf: Felix Hoffmann hat sich in aller Deutlichkeit zum neuen Bundestrainer Andreas Mitter geäußert. Sein Urteil? Ein enthusiastisches "Das wird cool, das wird funktionieren". Diese Worte, gesprochen im Gespräch mit "inSüdthüringen.de", lassen auf eine neue Ära im deutschen Skispringen schließen – eine Ära, die Hoffmann mit großem Optimismus begrüßt.

Ein erfahrener mentor übernimmt das ruder
Andreas Mitter, der seit 2023 als Co-Trainer tätig war, wurde offiziell zum Nachfolger von Stefan Horngacher ernannt. Doch für Hoffmann ist Mitter mehr als nur ein Nachfolger – er ist ein Mentor, dessen Einfluss er bereits in der Vergangenheit spüren konnte. Im Chiemgau war Mitter Trainer des neunthöchsten Skispringers der abgelaufenen Weltcup-Saison, und Hoffmann betont, dass er sich "absolut" darüber freue, nun unter seiner Leitung zu springen.
Der 44-jährige gebürtige Österreicher bringt frischen Wind in das DSV-Team. Hoffmann beschreibt Mitter als "jünger und lockerer" als seinen Vorgänger, was sich zweifellos positiv auf die Atmosphäre auswirken dürfte. Seine Entwicklung in den letzten Monaten beweist: Mitter hat zweifellos einen großen Anteil an seinen jüngsten Erfolgen.
Die Entscheidung für Mitter wurde offenbar nicht ohne die Beteiligung der Athleten getroffen. "Von Seiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand", so Hoffmann. Ein Zeichen dafür, dass der Verband Wert auf die Meinung seiner Sportler legt und eine konstruktive Zusammenarbeit anstrebt.
Auch Experten wie Martin Schmitt äußern sich positiv über die neue Besetzung. "Mitter ist ein Supertrainer, der alles mitbringt, um erfolgreich zu sein", so der Eurosport-Experte. Ex-Kollege Markus Eisenbichler ergänzt: "Er ist ein Top-Mensch und Top-Trainer, da wurde eine sehr gute Entscheidung getroffen." Die Stimmen sind einhellig: Mit Mitter am Ruder stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft im deutschen Skispringen gut.
Nach einer beinahe dramatischen Saison, in der Hoffmann in Oslo einem Beinahe-Sturz entging, blickt der 28-Jährige nun mit Zuversicht nach vorne. Seine zehn Platzierungen unter den Top Ten im Winter und der zweite Platz in Engelberg im Dezember zeigen seine Form. Sein Rückkehr zum Skifliegen in Planica wird ein weiterer Test für das Team und den neuen Bundestrainer.
Die Skisprung-Fans dürfen sich auf spannende Zeiten freuen. Mit einem neuen Trainer, der das Vertrauen der Athleten genießt, und einem Kader voller talentierter Springer könnte das deutsche Team in den kommenden Jahren wieder eine führende Rolle in der Weltcupszene spielen. Die Worte von Felix Hoffmann – "Das wird cool, das wird funktionieren" – sind mehr als nur leere Versprechungen; sie sind ein Ausdruck von Hoffnung und Entschlossenheit.
