Hoffmann lobt mitter: "das wird cool, das wird funktionieren"

Die deutschen Skispringer atmen auf: Felix Hoffmann hat sich euphorisch über den neuen Bundestrainer Andreas Mitter geäußert. Seine Worte, gespickt mit Zuversicht und Erwartungshaltung, lassen auf eine neue Ära im deutschen Skisprungteam schließen – eine Ära, in der der Fokus auf jüngere, lockerere Ansätze liegt.

Mitter als erfolgsgarant: hoffmanns klare ansage

Mitter als erfolgsgarant: hoffmanns klare ansage

Nach der Verabschiedung von Stefan Horngacher, der das Team über viele Jahre führte, stand die Nachfolgefrage im Raum. Nun scheint die Entscheidung getroffen: Andreas Mitter, der zuvor als Co-Trainer fungierte, übernimmt das Ruder. Und Hoffmann zeigt sich begeistert. "Das wird cool, das wird funktionieren", erklärte der 28-jährige im Gespräch mit inSüdthüringen.de. Eine Ansage, die nicht nur Hoffnung weckt, sondern auch die Beteiligung der Athleten am Auswahlprozess unterstreicht.

Die Entscheidung wurde offenbar nicht ohne die Stimmen der Sportler getroffen. "Von Seiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand“, so Hoffmann. Ein Zeichen, dass der Verband auf die Erfahrungen und Bedürfnisse der Springer hört. Doch es ist nicht nur die Beteiligung, die überzeugt, sondern vor allem die persönliche Beziehung zu Mitter. Der Österreicher war bereits im Chiemgau Trainer des aktuell neunbesten Skispringers der Weltcupsaison – eine Tatsache, die Hoffmann „absolut“ freut.

Was niemand so offen sagte: Mitter kennt die Stärken und Schwächen vieler DSV-Athleten aus erster Hand. Seine jüngere, lockerere Art, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Horngacher, wird von Hoffmann ausdrücklich positiv hervorgehoben. "Andreas Mitter hat einen großen Anteil an meiner jüngsten Entwicklung“, betonte er und erinnerte an seine beeindruckende Leistung in diesem Winter, inklusive des zweiten Platzes in Engelberg – sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis.

Auch Experten teilen diese positive Einschätzung. Martin Schmitt, prominenter Eurosport-Experte, bezeichnete Mitter als „Supertrainer“, der alles mitbringe, um erfolgreich zu sein. Selbst Ex-Kollege Markus Eisenbichler lobte die Entscheidung des DSV und nannte Mitter einen „Top-Mensch und Top-Trainer“. Die Reaktionen sind eindeutig: Der neue Bundestrainer genießt hohes Ansehen im Team und in der Fachwelt.

Die Frage, ob Horngacher eine Rückkehr ins Team forcieren könnte, bleibt vorerst unbeantwortet. Aktuell scheint der Fokus voll und ganz auf Andreas Mitter und seiner Arbeit zu liegen. Währenddessen bereitet sich das DSV-Aufgebot auf den Skiflug-Weltcup in Planica vor, wo Hoffmann nach seiner vorzeitigen Saisonbeendigung in Oslo überraschend wieder dabei sein wird.

Die Skisprung-Szene blickt gespannt nach Deutschland. Mit Andreas Mitter an der Seitenlinie und einem motivierten Felix Hoffmann im Team scheint der Aufschwung des deutschen Skisprungs nicht mehr weit.