Hochsprung-duell in dortmund: onnen und honsel kämpfen um den titel
- Spannung bei den deutschen hallenmeisterschaften
- Die rivalität von onnen und honsel
- Imke onnen als jahresbeste
- Onnens starke sommersaison
- Honsel kehrt nach krankheit zurück
- Stichling als mögliche überraschung
- Spannung auch im 60-meter-hürdenlauf
- Stabhochsprung: wieder titelteilung?
- Weitere highlights und anreisehinweise
Spannung bei den deutschen hallenmeisterschaften
Am Wochenende kämpfen Deutschlands beste Leichtathleten in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle um Medaillen. Besonders im Fokus steht das Hochsprungfinale der Frauen, das ein spannendes Duell zwischen Christina Honsel und Imke Onnen verspricht. Beide Athletinnen sind absolute Top-Stars der deutschen Hochsprungszene.

Die rivalität von onnen und honsel
Christina Honsel (TV Wattenscheid 01) und Imke Onnen (Cologne Athletics) dominieren den deutschen Hochsprung seit Jahren. Beide können bereits auf vier Deutsche Meistertitel zurückblicken, davon jeweils zwei Hallentitel. Die Konkurrenz zwischen den beiden ist legendär und verspricht ein packendes Finale.

Imke onnen als jahresbeste
Mit einer übersprungenen Höhe von 1,93 Metern ist Imke Onnen aktuell die beste Hochspringerin des Jahres. Allerdings hat sie die Norm von 1,96 Metern für die Hallen-WM in Torun (20.03.-22.03.2026) noch nicht erreicht. Sie hat jedoch im Sommer Selbstvertrauen getankt und gezeigt, was in ihr steckt.

Onnens starke sommersaison
Die 31-jährige Imke Onnen, trainiert von ihrer Mutter Astrid Fredebold-Onnen, blickt auf eine beeindruckende Sommersaison zurück. Nach einem schwierigen Start verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung zweimal auf 1,98 Meter und kratzte an der Zwei-Meter-Marke. Bei der WM in Tokio erreichte sie das Finale und sprang 1,93 Meter.

Honsel kehrt nach krankheit zurück
Christina Honsel musste aufgrund von gesundheitlichen Problemen, insbesondere einer Erkrankung mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber, später in die Saison einsteigen. Rückenprobleme erschwerten die Vorbereitung zusätzlich. Dennoch möchte sie sich nicht auf den Sommer konzentrieren, sondern auch in der Halle noch einmal zeigen, was sie kann.
Stichling als mögliche überraschung
Im vergangenen Jahr überraschte Bianca Stichling (Leverkusen) mit einem Sieg und könnte auch in diesem Jahr wieder eine Rolle spielen. Sie zeigte in der laufenden Hallensaison gute Leistungen und hat das Potenzial, erneut um den Titel mitzukämpfen. Das Duell Onnen gegen Honsel bleibt aber der Hauptfokus.
Spannung auch im 60-meter-hürdenlauf
Auch der 60-Meter-Hürdenlauf der Frauen verspricht Spannung. Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen) ist mit 7,97 Sekunden die schnellste Läuferin des Jahres und Titelverteidigerin. Rosina Schneider (TV Sulz), die 2024 Deutsche Hallenmeisterin wurde, ist mit 7,99 Sekunden ebenfalls eine starke Konkurrentin.
Stabhochsprung: wieder titelteilung?
Im Stabhochsprung der Männer könnte es zu einer Wiederholung des Vorjahres kommen. Torben Blech (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics) teilten sich im letzten Jahr den Titel mit einer Höhe von 5,72 Metern. Auch in diesem Jahr sind beide in guter Form und reisen mit einer Saisonbestleistung von 5,70 Metern nach Dortmund.
Weitere highlights und anreisehinweise
Die ersten Titel werden am Freitag im Kugelstoßen und über 3.000 Meter vergeben. Yemisi Ogunleye, die Olympiasiegerin im Kugelstoßen, kehrt mit positiven Erinnerungen nach Dortmund zurück. Die Zuschauer sollten sich jedoch auf mögliche Einschränkungen bei der Anreise durch einen zweitägigen Streik im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Hallenmeisterschaften werden live auf Sportschau.de übertragen.
