Hitzewelle über italien: 16 städte in höchster alarmbereitschaft

Ein brodelnder Hochdruckbereich über Südeuropa setzt Italien massiv zu. Meteorologen warnen vor extremer Hitze, die besonders ältere Menschen und chronisch Kranke gefährdet. Bereits am Montag waren zwölf Städte betroffen, mittlerweile sind es sechzehn und die Zahl könnte weiter steigen.

Die hitze setzt zu: welche städte sind betroffen?

Die hitze setzt zu: welche städte sind betroffen?

Das Ministerium für Gesundheit hat für Mittwoch (24. Juni) sechzehn italienische Städte mit „rotem Alarm“ versehen. Dazu gehören Metropolen wie Mailand, Florenz und Rom, aber auch kleinere Städte im Norden und entlang der Küste. Die Temperaturen klettern unaufhörlich und werden voraussichtlich bis zu 38 Grad erreichen. Besonders tückisch ist, dass die Hitze auch in den Abendstunden nicht abklingt, da die Temperaturen über 24 Grad bleiben.

Der Auslöser ist ein subtropischer Hochdruckbereich, der warme Luft aus dem Mittelmeer und Westeuropa nach Italien bringt. Die Hitze ist nicht nur unangenehm, sondern stellt auch eine ernsthafte Belastung für den Körper dar. Es wird dringend empfohlen, sich tagsüber im Schatten aufzuhalten, ausreichend Flüssigkeit zu trinken und anstrengende Aktivitäten zu vermeiden. Die Notfalldienste sind auf Alarmbereitschaft und rechnen mit einer Zunahme von hitzebedingten Erkrankungen.

Ein Video, das auf Social Media kursiert, zeigt einen Fußballschiedsrichter, der die Partie aufgrund der unerträglichen Hitze unterbrechen musste. Der Boden war so heiß, dass die Spieler kaum laufen konnten, und der Schiedsrichter klagte über brennende Füße. Ein deutliches Zeichen dafür, wie weit die Hitze bereits geht.

Die kommenden Tage versprechen keine Besserung. Die Temperaturen sollen weiterhin hoch bleiben, und es ist schwer abzusehen, wann die Hitzewelle abflachen wird. Meteorologen beobachten die Entwicklung genau und warnen vor möglichen Folgen für die Landwirtschaft und die Wasserversorgung. Die Situation ist ernst und erfordert höchste Vorsicht.