Hispania: armada spaniens fordert tp52-elite heraus!

Palma de Mallorca – Die 44. Copa del Rey Mapfre verspricht ein packendes Kräftemessen auf dem Wasser, denn das neue TP52-Rennboot „Hispania“ der spanischen Marine hat seinen offiziellen Debütantritt bestätigt. Die Ankunft des Schiffes in der Bucht von Palma sorgte für Aufsehen, und die Herausforderungen, vor denen es steht, sind vielfältig.

Ein neuer konkurrent in der abanca orc 0 klasse

Ein neuer konkurrent in der abanca orc 0 klasse

„Hispania“ wird sich in der hochkarätigen Abanca ORC 0 Klasse beweisen müssen, wo einige der besten TP52-Yachten und großen Kreuzer der internationalen Regattaszene aufeinandertreffen. Das Boot übernimmt dabei die Rolle des Titelverteidigers, denn das Schiff unter dem Namen „Vesper“ gewann bereits 2023 die Copa del Rey Mapfre. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Leistung des „Hispania“ gerichtet sein, da es gegen die historische Dominanz der „Vesper“ antreten muss, die unter der Führung des US-Amerikaners David Team eine beeindruckende Leistung zeigte und die letzte Ausgabe als klarer Sieger abschloss.

Der erste Testlauf des „Hispania“ unter dem Flag der spanischen Marine verlief vielversprechend. Beim Trofeo Conde de Godó sicherte es sich einen knappen Sieg vor „Vithas-Urbania“ und demonstrierte damit frühzeitig sein Potenzial. Dieses Wochenende bietet mit dem Trofeo S.M. La Reina eine weitere Gelegenheit, die Entwicklung des Projekts zu überprüfen, bevor es am großen Ziel des Sommers in der Bucht von Palma teilnimmt.

„Die Teilnahme der Armada an der Copa del Rey unterstreicht den internationalen, sportlichen und maritimen Charakter des Events“, erklärt Manu Fraga, der Generaldirektor des Real Club Náutico de Palma und der Copa del Rey Mapfre. Die Konkurrenz ist sich des Potenzials des neuen Projekts bewusst. Iñaki Castañer, der Sportdirektor von „Vithas-Urbania“, sieht im Duell mit dem „Hispania“ eine der größten Herausforderungen der Saison. „Wir waren uns seines Potenzials bereits aus der Vorsaison und seines Sieges bei der Copa del Rey Mapfre bewusst. Es war ein äußerst harter Gegner“, so Castañer, der zudem eine persönliche Verbindung zum Ereignis hat, da er vor 40 Jahren seinen Militärdienst bei der Comisión Naval de Regatas leistete.

Auch Toni Guiu, der Eigner des TP52 „Blue Carbon“ (Sieger von 2024), betont die Bedeutung des „Hispania“ über den reinen sportlichen Aspekt hinaus. „Das Schiff ist eine großartige Chance für Spanien, im Bereich des Hochleistungssegelns wieder stärker in Erscheinung zu treten. Solche Projekte sind notwendig, um Mannschaften auszubilden, Erfahrung zu sammeln und auf internationaler Ebene zu konkurrieren.“

Die Herausforderung für die Gegner ist klar: „Hispania“ könnte die etablierte Ordnung aufmischen und die Copa del Rey Mapfre in ein noch spannenderes Rennen verwandeln. Ein neues Kapitel in der Geschichte des spanischen Segelsports beginnt.