Hertha bsc verpasst coup: pokal-traum im eigenen stadion geplatzt

Dramatisches ende im dfb-pokal: hertha scheitert im elfmeterschießen

Berlin – Der Traum vom Finale im eigenen Olympiastadion ist für Hertha BSC geplatzt. Im Viertelfinale des DFB-Pokals unterlagen die Berliner im dramatischen Elfmeterschießen mit 4:5 gegen den SC Freiburg. Nach 120 spannenden Minuten hatte es 1:1 (0:0) gestanden. Damit verpasst Hertha die Chance auf das erste Finale seit 1993.

Freiburg erstmals seit drei jahren im halbfinale

Freiburg erstmals seit drei jahren im halbfinale

Der SC Freiburg, trainiert von Julian Schuster, steht damit erstmals seit drei Jahren wieder im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Breisgauer träumen weiter vom ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Es ist erst das vierte Halbfinale für den Verein. Schlüsselmoment im Elfmeterschießen war die Parade von Florian Müller gegen Pascal Klemens.

Torrausch in der verlängerung: suzuki und reese treffen

Torrausch in der verlängerung: suzuki und reese treffen

Die Verlängerung bot ein dramatisches Spektakel. Yuito Suzuki brachte Freiburg in der 96. Minute in Führung. Doch Fabian Reese glich nur wenige Minuten später mit einem wunderschönen Distanzschuss aus (104.). Vorher hatte es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten gegeben, doch keine davon konnte genutzt werden.

Früher rückschlag nach nicht gegebenem tor

Die Hertha-Mannschaft startete furios ins Spiel. Bereits in der 7. Minute traf Fabian Reese nach einer Ecke, doch der Treffer wurde nach VAR-Einsatz wegen einer Abseitsstellung von Julian Eitschberger zurückgenommen. Trotzdem blieb Hertha die aktivere Mannschaft und setzte Freiburg unter Druck.

Ernst hält hertha im spiel

Freiburg fand erst nach rund 20 Minuten besser ins Spiel und erarbeitete sich erste Torchancen. Doch Hertha-Keeper Tjark Ernst war zur Stelle und vereitelte die Freiburger Angriffe. Bis zur Pause entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Michael Cuisance verfehlte mit einem Abschluss aus spitzem Winkel nur knapp.

Spannung bis zur letzten sekunde

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel spannend. In der 70. Minute klärte Marton Dardai in höchster Not vor Vincenzo Grifo. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit vergab Grifo eine weitere Chance. In der Verlängerung versuchte sich noch einmal Michael Cuisance, scheiterte aber am Pfosten. Der Rückpassfehler von Linus Gechter ermöglichte dann Suzuki die Führung für Freiburg.

Reeses ausgleich schenkt hoffnung

Doch Hertha gab nicht auf. Fabian Reese erzielte nach Vorlage von Seguin einen spektakulären Ausgleich und hielt die Hoffnung am Leben. Am Ende reichte es jedoch nicht zum Einzug ins Halbfinale. Ein bitteres Ende für Hertha BSC.