Hertha bsc: dardai-poker heizt ein – augsburg macht ernst!
Berlin brodelt! Während die Hauptstädter in der 2. Liga um den Aufstiegskampf kämpfen, zeichnen sich hinter den Kulissen massive Veränderungen ab. Mit nur noch drei Spieltagen vor Saisonende könnten gleich mehrere Profis den Verein verlassen – und im Fokus steht dabei ein Mann: Marton Dardai.
Die fuggerstädter kommen erneut ins spiel
Der FC Augsburg buhlt offenbar erneut um das Ausnahmetalent. Schon vor zwei Jahren zeigte der Bundesliga-Klub Interesse an Dardai, der jedoch einen Wechsel ablehnte und seinen Vertrag bei Hertha bis 2028 verlängerte. Nun scheint Augsburg den nächsten Anlauf zu nehmen. Die Ablöseforderung der Berliner liegt bei rund fünf Millionen Euro – ein Betrag, der für Augsburg durchaus in Reichweite sein dürfte.
Was bedeutet das für Hertha? Sollte Dardai tatsächlich gehen, wäre damit ein weiteres Kapitel der Dardai-Familie in Berlin beendet. Vater Pal ist Sportdirektor beim Ujpest FC, sein Bruder Palko kickt für den Puskas Akademia FC, während Bence nach seinem Kreuzbandriss in Wolfsburg an seinem Comeback arbeitet. Ein kompletter Familienauszug aus der Hauptstadt scheint aber unwahrscheinlich.

Eichhorn-transfer: bayer 04 verpasst top-talent
Neben Dardai befindet sich auch Kennet Eichhorn im Visier mehrerer Top-Klubs. Die Situation des jungen Innenverteidigers ist angespannt: Er steht vor einem Wechsel zu einem ambitionierten Verein, konnte Hertha in den letzten Spielen jedoch nicht einmal im Stadion sehen. Die Fohlen jagen das Talent, während Bayern München ebenfalls ein Auge auf den 18-Jährigen geworfen hat. Die Konkurrenz um Eichhorn ist groß, was die Verhandlungsposition Herthas stärkt.
Trainer Stefan Leitl scheint sich der Lage bewusst zu sein und konzentriert sich auf die anstehenden Aufgaben. „Wir versuchen, das Maximale zu holen. Wir sind immer noch die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Insofern reisen wir mit viel Selbstvertrauen nach Magdeburg.“ Seguin und Eichhorn fallen aufgrund von Sperren und Verletzungen aus, was die Abwehr vor eine zusätzliche Herausforderung stellt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Hertha BSC hat in dieser Saison bereits 38 Gegentreffer kassiert – ein Wert, der zeigt, dass die Defensive noch dringend Verstärkung benötigt. Der Verlust von Eichhorn würde diese Situation zusätzlich verschärfen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, ob Hertha es schafft, die Abgänge zu kompensieren und den Klassenerhalt zu sichern.
