Heidenheim träumt vom klassenerhalt: köln schockt, relegationssorgen wachsen!

Ein Sieg, der mehr als nur drei Punkte wert ist: Der 1. FC Heidenheim hat beim 1. FC Köln mit 3:1 gefordert und den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga dramatisch aufgewühlt. Das Team von Frank Schmidt katapultierte sich durch den Erfolg zumindest punktgleich mit St. Pauli und Wolfsburg in den direkten Vergleich und lässt die Fans im Alb-Stadion hoffen.

Schöppner im hexenkessel: doppelpack entscheidet die partie

Schöppner im hexenkessel: doppelpack entscheidet die partie

Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Heidenheim. Jan Schöppner ließ die Kölner Abwehrspieler alt aussehen und brachte seine Mannschaft bereits in der achten Minute in Führung. Marius Bülter glich zwar kurz darauf aus, doch Heidenheim zeigte sich unbeeindruckt. Ein Eigentor von Kristoffer Lund sorgte dann vor der Pause für die Wende und brachte die Mannschaft von Frank Schmidt erneut in Führung. Schöppner vollendete seine starke Leistung in der 72. Minute mit seinem zweiten Treffer des Spiels und machte die drei Punkte perfekt.

Die Kölner, die am Samstag bereits den Klassenerhalt rechnerisch sicherstellen konnten, wirkten merklich erschlafft und zeigten eine Leistung, die hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Abwehr wirkte unsicher, und im Angriff fehlten die nötige Durchschlagskraft. Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer von Marius Bülter war lediglich ein kurzzeitiger Hoffnungsschimmer.

Die Spannung im Abstiegskampf ist kaum zu überbieten. Am kommenden Samstag empfängt Heidenheim den FSV Mainz 05. Sollten St. Pauli und Wolfsburg parallel patzen, winkt dem FCH der Sprung in die Relegation. Trainer Schmidtforderte nach dem Spiel seine Mannschaft auf, sich nicht zu verstecken und bis zum Schluss zu kämpfen. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, sagte er bei DAZN. „Alles ist möglich.“

Die Leistung des Keepers Frank Feller, der überraschend anstelle von Stammtorwart Diant Ramaj das Vertrauen erhielt, war umstritten. Während einige seine Paraden lobten, bemängelten andere seine Unsicherheit im Umgang mit dem Ball. Doch am Ende zählte nur der Sieg, der Heidenheim eine neue Chance im Kampf um den Klassenerhalt gibt.

Der 1. FC Köln muss sich nun auf seine eigene Leistung konzentrieren und hoffen, dass die Konkurrenz patzt. Die Niederlage gegen Heidenheim war ein deutliches Signal, dass die Kölner noch nicht die Ruhe bewahrt haben und sich im Abstiegskampf noch einmal ins Abenteuer begeben könnten.