Heidelberg volkswagen kämpft sich in die liga-finalserie!
Ein Kampfspiel der Extraklasse: Der Heidelberg Volkswagen hat im zweiten Halbfinale der Liga Iberdrola eine dramatische Wende hingelegt und den Tenerife Libby's La Laguna mit 3:2 geschlagen. Damit steht das Team von David Gil zum zweiten Mal in Folge in der Finalserie, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen Emalsa Gran Canaria und Fundación Cajasol Andalucía treffen werden.
Mckenzie startet furios, tenerife kontert
Cara McKenzie brachte Heidelberg mit einer beeindruckenden Serie von drei direkten Aufsätzen in Führung (5:3). Doch die Gastgeberinnen nutzten einige Fehler der Gäste, um auszugleichen und mit Yeisy Soto und Alli Cudworth einen Vorsprung herauszumachen (9:12). Nur um dann durch einen starken Start von McKenzie und zwei Eigenfehler der Tinerfeñas wieder den Gleichstand herzustellen (16:16). Ein defensiver Schwächemoment des Heidelberger Teams ließ jedoch die Laguneras davonschwimmen (18:21).
Trainer Gil reagierte mit taktischen Anpassungen, doch Jéssica Akamere sorgte mit drei wichtigen Punkten für die erste Führung der Tinerfeñas (22:25). Die Grancanarias, beflügelt von der lautstarken Unterstützung des Publikums, bauten ihre Führung weiter aus (9:5), was Ricardo Lemos zum ersten Timeout zwang. Antonela Fortuna glich mit einem 6:1-Teilserie zum 10:10 aus.

Offensive feuerwerke und nervenkitzel
Die zweite Hälfte des Satzes war geprägt von einem intensiven Schlagabtausch zwischen Sulian Matienzo und Carolina Camino. Letztendlich gelang es Cudworth, den entscheidenden Punkt für Tenerife zu erzielen (21:23). Ein Timeout von David Gil stabilisierte das Spiel, doch Tenerife behielt die Kontrolle und sicherte sich den Satz (25:27). Die Blockarbeit von Lola Hernández und Anlène van der Meer ebnete den Weg für Heidelberg im dritten Satz (8:6). Martina Bednarek sorgte für weitere Punkte, die den Vorsprung ausbauten (13:10). Eine Reihe von Fehlaufschlägen der Tinerfeñas verkomplizierte die Lage für Lemos (17:14), aber sein Team hielt stand und gewann den Satz mit 25:23.
Nach einem weiteren starken Auftritt von Bednarek gelang es Soto, mit ihrem Aufschlagspiel zurückzuschlagen (11:13). Matienzo nahm das Heft in die Hand und wurde zum entscheidenden Faktor für Heidelberg (19:17). Ein starker Aufschlag von Blanca Martínez, unterstützt von Claudia Figueroa in der Abwehr und einem präzisen Angriff der Kubanerin, sicherte Heidelberg den vierten Satzgewinn (25-22).

Matienzo wird zur matchwinnerin
Mit dem Rückenwind aus dem vorherigen Satz nutzte Tenerife den Schwung zur Eröffnung (5:2). Doch die Tinerfeñas konterten schnell und stellten den Ausgleich her (5:5). Sulian Matienzo brillierte als Spielmacherin, unterstützt durch zwei herausragende Blocks von Lola Hernández. Diese Kombination katapultierte Heidelberg zum Sieg in der Entscheidung (15:10).
Fazit: Ein packendes Duell voller Wendungen, das letztlich mit dem Überlegenheitsbeweis des Heidelberg Volkswagen endete. Sulian Matienzo wurde verdient als MVP des Spiels ausgezeichnet. Das Team von David Gil hat sich eindrucksvoll für die Finalserie qualifiziert und wird dort alles daran setzen, den Titel zu verteidigen.
