Hc erlangen kassiert gegen flensburg-handewitt erneut niederlage – nissen blickt nach vorn
Erneute niederlage für den hc erlangen
Der HC Erlangen musste sich am vergangenen Spieltag der SG Flensburg-Handewitt mit 29:34 geschlagen geben. Damit ist es für die Erlanger bereits die elfte Niederlage in Folge. Das Team befindet sich aktuell auf dem 13. Tabellenplatz der DAIKIN Handball Bundesliga. Trotz der trüben Bilanz wollte Marek Nissen im Anschluss an die Partie im DYN Interview noch nicht von einer Negativspirale sprechen. „So drastisch würde ich das glaube ich nicht formulieren“, so Nissen.

Nissen fordert konstanz im spiel
Der Rückraumspieler analysierte die Partie und betonte, dass gegen eine Mannschaft wie Flensburg alles stimmen muss, um erfolgreich zu sein. „Zuhause gegen Flensburg mit fünf Toren zu verlieren ist glaube ich erstmal okay. Aber wir können nicht ganz zufrieden sein mit unserer heutigen Leistung. Wenn man gegen Flensburg gewinnen will, muss halt alles stimmen. Und das hat es heute ganz klar nicht getan“, erklärte er.

Flensburg als starke gegnerin
Nissen würdigte die Stärke der Flensburger und deren Ambitionen im Rennen um die Champions League Plätze. „Das wären Bonuspunkte gewesen, die wir gerne gehabt hätten. Aber jetzt kommt das richtig wichtige Spiel am Donnerstag in Eisenach, wo wir auf jeden Fall punkten wollen“, blickte er bereits auf die nächste Herausforderung.

Abschlussschwäche als entscheidender faktor
Ein entscheidender Faktor in der Partie gegen Flensburg war die mangelnde Effizienz im Abschluss. Die Erlanger ließen zu viele Chancen ungenutzt. Buric, der Torhüter der SG Flensburg-Handewitt, konnte im Verlauf der Partie 16 Paraden verbuchen. „Es sind jetzt zwei Spiele in Folge, wo wir eigentlich viele gute Lösungen haben, viele freie Bälle erspielen, aber dann zu viel liegen lassen. Da müssen wir uns auf jeden Fall an die eigene Nase fassen“, analysierte Nissen.

Verbesserungsbedarf in der abwehr
Neben dem Abschluss bemängelte Nissen auch die Stabilität der Abwehr, insbesondere zu Beginn der zweiten Halbzeit. „Wir müssen auch stabiler in der Abwehr stehen, das fehlt uns auf jeden Fall am Anfang der zweiten Halbzeit“, so der 25-jährige Rückraumspieler. Die Defensivarbeit muss also verbessert werden, um in den kommenden Spielen erfolgreicher zu sein.

Nächster gegner: eisenach
Für den HCE geht es am Donnerstag zu den heimstarken Eisenachern weiter. Im Gegensatz zur SG Flensburg-Handewitt wartet dort ein Gegner auf Augenhöhe, da beide Mannschaften direkte Tabellennachbarn sind. „Gerade in Eisenach ist extrem hitzige Stimmung, da müssen wir vollen Fokus haben und aus unserer starken Abwehr heraus einen fokussierten, möglichst fehlerfreien Angriff spielen“, blickt Nissen voraus. Die Partie verspricht spannend zu werden.

