Harden-debakel: cavs-star redet, doch die zahlen lügen nicht!
Die Cleveland Cavaliers haben sich in der Conference-Finale-Serie gegen die New York Knicks blamabel mit 0:4 geschlagen. Doch während die Enttäuschung groß ist, sorgt eine Aussage von Star-Spieler James Harden für heftige Diskussionen – und das aus gutem Grund.

Harden verteidigt sich, doch die statistiken widersprechen ihm
Nach dem alles entscheidenden Spiel ließ Harden verlauten, sein Team sei stärker gewesen und er selbst habe eine solide Defensivleistung erbracht. Diese Behauptungen wirken angesichts der Spielverläufe und vor allem der eigenen Leistung geradezu absurd. Die Zahlen sprechen eine andere, vernichtende Sprache: Harden hatte in der Serie mit seiner Treffsicherheit massive Probleme und konnte kaum seine gewohnten Qualitäten auf den Platz bringen. Seine Defensivarbeit war ebenfalls alles andere als überzeugend.
Was aber wirklich für Irritationen sorgt, sind die selbstzufriedenen Aussagen des Guards. Es ist eine Schlagseite des modernen Sportes, wenn Spieler nach deutlichen Niederlagen die Realität verdrehen. Die Knicks waren schlichtweg besser, schneller und entschlossener. Und das sollte man auch zugeben können.
Die Zukunft in Cleveland ist ungewiss. Nach dieser desaströsen Leistung stellt sich die Frage, ob Harden überhaupt die richtige Besetzung für die Cavaliers ist. Die Fans sind enttäuscht, das Management steht vor einem schwierigen Dilemma. Es braucht frischen Wind, neue Impulse und vor allem eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern. Denn so kann es nicht weitergehen. Die Saison ist zwar vorbei, aber die Nachwirkungen werden noch lange spürbar sein. Und Harden muss sich nun erklären – nicht nur gegenüber seinen Teamkollegen, sondern auch gegenüber den Fans, die ihm vieles zugesteht haben.
