Handball-wechselbomben: stankovic in die champions league, dramac nach zwickau!

Die Handball-Szene in Deutschland und Europa steht vor großen Umwälzungen! Österreichs Nationalspielerinnen wechseln die Richtung, deutsche Klubs sind beteiligt und internationale Top-Mannschaften rücken an. Ein Blick auf die spektakulärsten Transfers der aktuellen Transferphase.

Stankovic wagt den sprung in die königsklasse

Eleonora Stankovic, bisherige Flügelspielerin von HC Rödertal in der Zweiten Bundesliga, geht einen unglaublichen Weg: Sie wird künftig für den slowenischen Serienmeister Krim Ljubljana in der champions league spielen. Der Wechsel ist für die 23-Jährige mehr als nur der nächste Karriereschritt, sondern ein wahrer Karrieresprung. "Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, fühlt sich alles noch ein wenig surreal an," so Stankovic über ihre erst kürzliche Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Die Erfahrung, auf internationalem Parkett zu stehen und ihren Beitrag zum Erfolg zu leisten, habe sie nachhaltig geprägt.

Andreas Baier, sportlicher Leiter des HC Rödertal, sieht den Wechsel gelassen: "Es entspricht unserer Vereinsphilosophie, junge Spielerinnen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Wir wollen kein Hemmschuh sein, wenn sich eine solche Tür öffnet." Das zeigt, dass Rödertal trotz des Verlusts von Stankovic auf eine langfristige und nachhaltige Nachwuchsförderung setzt.

Dramac wechselt nach zwickau – bundesliga-luft schnuppern

Dramac wechselt nach zwickau – bundesliga-luft schnuppern

Auch Kristina Dramac, Rückraumspielerin vom kroatischen Meister Podravka Vegeta Koprivnica, hat eine neue sportliche Herausforderung gefunden: Sie wird in Zukunft beim BSV Sachsen Zwickau in der Handball-Bundesliga spielen. Für die 27-Jährige ist es der erste Einsatz in der deutschen Liga. "Ich habe mich nach einem neuen Verein umgesehen und hatte einige Optionen. Nach den ersten Gesprächen mit Zwickau stand meine Entscheidung schnell fest," so Dramac.

Mit Philomena Egger, die seit 2024 bei Krim Ljubljana unter Vertrag steht, formt Krim nun eine österreichische Flügelzange. Die Kombination aus Erfahrung und jungem Talent verspricht für die Slowenen eine starke Offensivkraft in der kommenden Saison. Der Transfermarkt brodelt, und es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren Überraschungen die Handball-Welt noch bereithält.

Die Kaderveränderungen zeigen deutlich: Der Handball wird immer internationaler und die Spielerinnen suchen nach neuen Möglichkeiten, sich zu beweisen und ihre Karriere voranzutreiben.