Handball-stars bereit: gislason stellt kader für dänemark-duell vor

Köln – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht vor ihrer größten Bewährungsprobe seit einiger Zeit: Im Mai empfangen die Titelverteidiger der Weltmeisterschaft Dänemark zu zwei prestigeträchtigen Länderspielen. Bundestrainer Alfred Gislason hat für diese entscheidenden Partien einen 17-köpfigen Kader nominiert, der sowohl erfahrene Kräfte als auch vielversprechende Nachwuchstalente vereint.

Neues blut im aufgebot: sauter und büchner dürfen debütieren

Ein besonderes Augenmerk liegt auf zwei neuen Gesichtern im Kader: Moritz Sauter, U21-Weltmeister von 2023, und der Linksaußen Vincent Büchner erhalten ihre erste Chance im A-Nationalteam. Gislason scheint bereit, jungen Spielern das Vertrauen zu schenken und sie in den Kreislauf der Nationalmannschaft zu integrieren. „Es ist wichtig, frischen Wind in das Team zu bringen und die Spieler die Möglichkeit zu geben, sich zu beweisen“, so der Bundestrainer.

Auf der anderen Seite fehlen dem Team einige bekannte Namen. Verletzungsbedingt muss Gislason auf Julian Köster verzichten, während Jannik Kohlbacher, Rune Dahmke und Lukas Mertens ebenfalls nicht zu den Nominierten gehören. Aber es gibt auch Rückkehrer: Andreas Wolff, Lukas Zerbe, Nils Lichtlein und Marko Grgic sind wieder dabei und verstärken den Kader.

Vorbereitung auf die heim-wm: köln als wichtiger standort

Vorbereitung auf die heim-wm: köln als wichtiger standort

Die Länderspiele gegen Dänemark sind nicht nur prestigeträchtig, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft im Januar 2025. Die Lanxess Arena in Köln, ein Ort voller positiver Erinnerungen – der DHB-Pokal-Final4 hinterließ gerade erst einen überwältigenden Eindruck – soll dabei helfen, die richtige Stimmung und den nötigen Druck zu erzeugen. „Die Lanxess Arena ist ein extrem wichtiger Standort für den Handball und damit auch für uns“, betont Gislason. Die Atmosphäre dort wird sicherlich eine wichtige Rolle spielen, um sich bestmöglich auf die WM einzustellen.

Die Spiele werden im Free-TV auf ProSieben sowie über Joyn und Dyn übertragen, sodass auch ein breites Publikum die Möglichkeit hat, die Spiele zu verfolgen. Die Herausforderung ist groß, aber die Vorfreude auf die Heim-WM steigt mit jedem Testspiel.

Teammanager Benjamin Chatton verdeutlicht die Bedeutung dieser Woche: „Mit der Intensität können wir sehr realistisch das WM-Programm simulieren und unsere Abläufe weiter schärfen.“ Es ist ein Probelauf, der entscheidend sein könnte, um im Januar auf ganzer Linie zu überzeugen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die deutsche Nationalmannschaft bereit ist für die nächste Generation von Handball-Stars.