Handball-skandal: schiedsrichter wegen video-fälschung gesperrt!
Ein Erdbeben erschüttert die Handballwelt: Die europäischen Schiedsrichter Gjorgji Nachevski und Slave Nikolov müssen sich für zwei Jahre von allen Handballaktivitäten fernhalten. Der Grund: Sie fälschten ihre Fitnessvideos, um die Teilnahme an der Europameisterschaft 2026 zu sichern – ein schwerwiegender Vertrauensbruch, der nun bittere Konsequenzen hat.

Die ehf schlägt hart zu: zwei jahre sperre und hohe geldstrafen
Die Europäische Handball-Föderation (EHF) ließ es nicht auf sich sitzen. Nach Hinweisen Ende Dezember, dass die eingereichten Videos manipuliert sein könnten, wurden die Aufnahmen von Experten der Firma Fitgood Pro analysiert. Auch Sportradar, der Partner der EHF in Sachen Integrität, wurde eingeschaltet. Das Ergebnis war eindeutig: Eine „hohe Wahrscheinlichkeit“ für Manipulationen wurde festgestellt. Nachevski und Nikolov wurden daraufhin umgehend von der EM ausgeschlossen und nun mit einer Sperre von 24 Monaten belegt. Zusätzlich müssen beide Schiedsrichter jeweils eine Geldstrafe von 5.000 Euro zahlen. Das zeigt, wie ernst die EHF den Verstoß gegen den Ehrenkodex nimmt.
Die verpflichtenden Fitnessprüfungen, die alle Schiedsrichterpaare absolvieren müssen, sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf große Handball-Events. Zwei Videos, jeweils acht und vier Wochen vor dem Turnier, sollen den Leistungsstand dokumentieren. Dass diese Videos nun so rechtswidrig manipuliert wurden, wirft ein dunkles Licht auf die Integrität des europäischen Handballs.
Die Details des Urteils sind brisant: Die Schiedsrichter wurden nicht nur von der EM ausgeschlossen, sondern auch von allen weiteren EHF-Aktivitäten ferngehalten. Ob die beiden gegen das Urteil Berufung einlegen werden, bleibt abzuwarten. Die Handball-Disziplinarkommission hat die Entscheidung getroffen, die nun vom Berufungsgericht überprüft werden kann.
Die Affäre Nachevski/Nikolov ist ein deutliches Signal an alle Beteiligten: Bei der EHF wird mit Fehlverhalten konsequent und unnachgiebig umgegangen. Die Glaubwürdigkeit des Handballs muss gewahrt bleiben – und das geht nur mit Ehrlichkeit und Fairness.
