Handball-Sensation: SC Magdeburg stürzt Tabellenführer SG Flensburg/Handewitt

Ein packendes spiel

Das Spiel zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg/Handewitt war ein absolutes Highlight der Handball-Bundesliga. Nach 60 packenden Minuten konnte der SC Magdeburg den Tabellenführer in deren eigener Halle mit 35:31 besiegen und übernahm damit den ersten Platz in der Daikin Handball-Bundesliga.

Die stars auf dem platz

Die stars auf dem platz

Beide Teams traten mit ihren besten Spielern an. Für Flensburg-Trainer Ales Pajovic sind es "zwei der besten Mannschaften der Welt". Dyn-Experte Stefan Kretzschmar (52) meint, dass "vier der fünf besten Handballer der Welt" auf dem Platz waren. Lediglich Mathias Gidsel fehlte, der kurz zuvor das zweite Spitzenspiel des Tages gewonnen hatte.

Die erste halbzeit

Die erste halbzeit

Flensburg ging mit einer 17:15-Führung in die Pause. Simon Pytlick war mit sieben Toren aus sieben Versuchen der Hauptverantwortliche für die Führung. Er übertrumpfte damit sein Magdeburger Gegenüber Omar Ingi Magnussen, der sechs Tore erzielte.

Das tor des tages

Das tor des tages

Das Tor des Tages fiel zum 16:15 und ließ die Halle und die Kommentatoren ausflippen. Lukas Jörgensen warf von der Mittellinie und traf die Latte. Der Ball sprang zurück, und Domen Novak reagierte blitzschnell, fischte den Ball aus der Luft und staubte per "indirektem" Kempa ab.

Die zweite halbzeit

Im zweiten Durchgang drehten die Gäste die Partie komplett. Flensburg lag bis zum 18:17 (34. Minute) vorne, aber es sollte die letzte Führung für die Hausherren sein. Der SCM zog mit einer unglaublichen Energie-Leistung davon und feierte seinen 13. Pflichtspiel-Sieg in Folge.

Die leistung der spieler

Sergej Hernandez hielt 15 Paraden und Gisli Kristjansson war mit acht Toren und sieben Assists bester Werfer und Vorbereiter des Abends.

Die reaktionen

Der Mann des Spiels am Dyn-Mikro lobte die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben eine fantastische Leistung gezeigt." Flensburg-Star Simon Pytlick gab zu, dass sie in der zweiten Halbzeit nicht gut genug waren. Stefan Kretzschmar fasste es zusammen: "Diese Mannschaft (Magdeburg) ist ein Monster."