Handball-schock: tv hüttenberg-talent bei crash – not-op überstanden
Ein Schock erschüttert den Handball-Zweitligisten TV Hüttenberg: Der junge Kreisläufer Lasse Ohl war am Sonntagabend in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Glücklicherweise überstand der 21-Jährige eine Notoperation, doch der Unfall wirft einen langen Schatten auf den Verein und die gesamte Handball-Szene.
Drama auf der b253: frontalkollision mit schwerem verletzten
Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 253 in Wabern, Nordhessen. Ohl war in seinem schwarzen Opel unterwegs, als es frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes kollidierte. Die Bilder von der Unfallstelle, die im Umlauf sind, zeigen ein dramatische Szene: Der Opel lag völlig zerstört auf der Seite. Ersthelfer mussten den jungen Handballer aus dem Wrack befreien. Der 52-jährige Fahrer des Mercedes erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die B253 war stundenlang gesperrt, um die Bergungsarbeiten durchführen zu können.
Die genauen Umstände, die zu dem schweren Zusammenstoß führten, werden derzeit von der Polizei und Gutachtern untersucht. Die Ermittlungen dauern an.

„Zehn schutzengel“: der verein reagiert geschockt
Für den TV Hüttenberg ist der Unfall ein bitterer Schlag. Geschäftsführer Timm Schneider äußerte sich erleichtert über den positiven Ausgang der Notoperation: „Lasse hatte bei dem Unfall zehn Schutzengel. Seine enorme Muskelmasse hat ihm sicher auch geholfen.“ Doch die Saison für Ohl ist damit vorzeitig beendet. In 25 Partien hatte der talentierte Kreisläufer 59 Tore für Hüttenberg geworfen und sich schnell einen Namen gemacht. Seine Abwesenheit wird nun eine Lücke im Team reißen.
Die Verletzung des Fahrers des Mercedes ist weiterhin ernst. Sein Zustand wird von den behandelnden Ärzten genau beobachtet. Der TV Hüttenberg und die gesamte Handball-Gemeinschaft wünschen beiden Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung. Der Fokus liegt nun darauf, Lasse Ohl in seiner Erholungsphase bestmöglich zu unterstützen und ihm den Rücken freizuhalten, damit er sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren kann. Die Ereignisse zeigen einmal mehr, wie fragil das Leben sein kann, und wie wichtig es ist, voneinander zu halten – gerade in schwierigen Zeiten.
