Handball-schock! italienischer em-traum geplatzt – island deklassiert hanning-team!
- Desaster für die azzurri: klare niederlage gegen island
- Island dominiert: ein früher schock für italien
- Hanning's verzweifelte versuche: deckung, rückraum, hymne!
- Blaues inferno: island feiert ausgelassen
- Lichtblicke im sturm: prantner glänzt mit kempa-tor
- Ziel hauptrunde: trotz niederlage nicht aufgeben!
Desaster für die azzurri: klare niederlage gegen island
Kristianstad – Der italienische Handball-Bund musste sich bei der Handball-EM eine bittere Realität zeigen lassen. Das Team von Trainer Bob Hanning (57), der zuvor bei den Füchse Berlin tätig war, erlitt eine deutliche 39:26-Niederlage gegen Island. Es war die erste Begegnung zwischen beiden Teams bei einer Europameisterschaft, und die Italiener konnten den Erwartungen, trotz ihrer zweiten Teilnahme überhaupt (nach 1998 als Gastgeber), nicht gerecht werden. Die Anfangsphase war noch vielversprechend, doch nach lediglich 15 Minuten brach das Team auseinander.
Island dominiert: ein früher schock für italien
Die isländischen Stars vom SC Magdeburg und anderen Top-Klubs waren einfach zu stark. Gísli Kristjánsson (7 Tore), Ómar Ingi Magnússon (6 Tore) und Janus Smárason (Szeged, 8 Tore) zerlegten die junge italienische Mannschaft. Ein 15:4-Lauf nach der Anfangsphase entschied das Spiel bereits frühzeitig. Die isländische Überlegenheit war von Beginn an offensichtlich und ließ wenig Raum für italienische Hoffnungen. Hanning versuchte mit verschiedenen Taktiken, das Blatt zu wenden, doch alles war vergeblich.
Hanning's verzweifelte versuche: deckung, rückraum, hymne!
Der italienische Coach probierte alles aus, um seine Mannschaft wieder ins Spiel zu bringen: eine 3:3-Deckung, vier Rückraumspieler gleichzeitig im Feld und sogar das laute Mitsingen der italienischen Nationalhymne (er hielt sein Versprechen!). Auch sein Versuch, die Mannschaft mit motivierendem „Denglisch“ aufzupeppen („We are playing now with vier Rückraumplayers“), verpuffte. Nichts konnte die isländische Dominanz aufhalten. Der Druck war enorm, die Spieler wirkten überfordert.
Blaues inferno: island feiert ausgelassen
Die Halle in Kristianstad war ein blaues Meer. Rund 3000 isländische Fans sorgten für eine fantastische Atmosphäre und trieben ihre Mannschaft mit ohrenbetäubendem Gebrüll nach vorne. Die italienische Mannschaft hingegen wirkte isoliert und konnte sich der Euphorie der isländischen Fans kaum entziehen. Die akustische Unterstützung für das gegnerische Team war immens und trug zur Demoralisierung des italienischen Teams bei.
Lichtblicke im sturm: prantner glänzt mit kempa-tor
Trotz der hohen Niederlage gab es auch positive Momente für Italien. Simon Sirot (18), Talent aus der A-Jugend der Füchse, markierte das erste EM-Tor für sein Land. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Leo Prantner (23), der nach einer langwierigen Schulteroperation ein starkes Comeback feierte und 7 Tore erzielte. Sein spektakuläres Kempa-Tor, vorbereitet von Simone Mengon (26/Stuttgart), war der Höhepunkt des Abends - ein Pass über die gesamte isländische Deckung, gefolgt von einem unglaublichen Wurf aus der Luft hinter dem Rücken!
Ziel hauptrunde: trotz niederlage nicht aufgeben!
Obwohl die Niederlage schmerzhaft war, kündigte Prantner an, dass das Team nicht aufgibt. „Unser Ziel ist es, die Hauptrunde zu erreichen. Wir sind nicht hier, um gleich wieder nach Hause zu fahren“, sagte der Profi. Die Italiener stehen nun vor einer schweren Aufgabe, müssen sich jedoch schnell erholen und ihre Leistung verbessern, wenn sie ihre EM-Träume am Leben erhalten wollen. Die nächste Partie wird entscheidend sein.