Handball-nationalmannschaft: ribera nominiert parera für wm-qualifikationsspiele!
Ein überraschender Name steht im Aufgebot der spanischen Handball-Nationalmannschaft für die entscheidenden Qualifikationsspiele gegen Israel: Artur Parera vom Bada Huesca. Die Duelle, die in Buenos Aires ausgetragen werden müssen – eine Folge der angespannten geopolitischen Lage – sind von enormer Bedeutung für den direkten Einzug zur Weltmeisterschaft 2027 und damit auch für die möglichen Hoffnungen auf die Olympischen Spiele.

Neuzugänge und rückkehrer prägen das aufgebot
Nationaltrainer Jordi Ribera hat 18 Spieler für die anstehenden Partien ausgewählt. Neben Parera, dessen starke Leistungen in den letzten Jahren nicht unbemerkt geblieben sind, kehren auch Agustín Casado und Dani Fernández in die Auswahl zurück. „Artur ist eine spannende Option, insbesondere im Angriff. Er bringt frischen Wind und kann uns wertvolle Impulse geben“, so Ribera in einer Pressemitteilung des RFEBM. Die Konzentration beginnt bereits am 10. Mai, bevor es dann für das Team nach Argentinien geht.
Das Torhüterteam wird von Sergey Hernández (SC Magdeburg), Gonzalo Pérez de Vargas (THW Kiel) und Álvaro Pérez (Club Deportivo Ademar León Balonmano) gebildet. Im Rückraumzentrum auf Ian Tarrafeta (HBC Nantes) bauen, während auf den Rechtsaußenpositionen Imanol Garciandia (Pick Szeged), Álex Dujshebaev (KS Kielce) und Marcos Fis (Club Balonmano Granollers) zum Zug kommen. Links agieren Petar Cikusa (F.C. Barcelona), Jan Gurri (Sporting C.P.), Antonio Serradilla (TVB Stuttgart HB) und Agustín Casado (HC Montpellier).
Die Angreifer Aleix Gómez (F.C. Barcelona) und Kauldi Odriozola (HBC Nantes) sollen für die nötigen Tore sorgen, während im Angriffsbereich Abel Serdio (Wisla Plock), Artur Parera und Antonio Bazán (F.C. Barcelona) zum Einsatz kommen sollen. Die Spiele sind mehr als nur Qualifikationsspiele; sie sind ein Sprungbrett für die Olympischen Träume. Das weiß auch Ribera, der betont, dass die maximale Konzentration gefordert ist, zumal die Heimspiele nicht möglich sind.
Israel hat in den vergangenen Spielen in Georgien gezeigt, dass man ein ernstzunehmender Gegner ist. Trotz eines starken EM-Auftritts konnte das Team gegen Kroatien zwar nicht gewinnen, bewies aber Kampfgeist und Intensität. Gerade diese Faktoren werden nun in Buenos Aires entscheidend sein. Das erste Spiel findet am 14. Mai um 19:00 Uhr (argentinische Zeit, 00:00 Uhr in Spanien) statt, das zweite am 16. Mai um 15:30 Uhr (argentinische Zeit, 20:30 Uhr in Spanien).
Die Reise nach Buenos Aires wird für die spanische Mannschaft zu einer echten Standortbestimmung. Nur die stärksten und mental stabilsten Spieler werden sich gegen die israelische Herausforderung durchsetzen können – und den Weg zur Weltmeisterschaft ebnen, mit einem Augenzwinkern auf die Olympischen Spiele.
