Handball-em: traum geplatzt! färöer verpassen sensationellen einzug in die zwischenrunde!

Die inseln am rande europas – und doch so nah am handball-himmel!

Unglaublich, was die Färöer bei dieser Handball-EM gezeigt haben! Nach dem historischen ersten Sieg bei einer EM-Endrunde schien ein Märchen wahr zu werden. Doch am letzten Spieltag der Gruppenphase gegen den Tabellenführer Slowenien war es dann bitteres Ende. 27:30 hieß es am Ende – und damit war der Traum vom Einzug in die Zwischenrunde geplatzt. Die Fans hatten gehofft, die Spieler hatten gekämpft, aber am Ende fehlte die Kraft.

Eine kulisse zum niedergehen: oslo bebt!

Eine kulisse zum niedergehen: oslo bebt!

Was für eine Atmosphäre in Oslo! Rund 7.000 Fans – das sind mehr als zehn Prozent der gesamten Bevölkerung der Färöer – waren mitgereist, um ihre Mannschaft anzufeuern. Die Halle tobte, die Stimmung war elektrisierend. Doch der Traumstart in die Partie zerbrach: In den ersten vier Minuten trafen die Färöer nicht, während Slowenien bereits einen 0:3-Vorsprung herausspielte. Ein böser Start in eine entscheidende Begegnung!

Rote karte und hitzige stimmung: der wendepunkt?

Rote karte und hitzige stimmung: der wendepunkt?

Die Partie war von einer enormen Intensität geprägt. In der 18. Minute kam es zu einer strittigen Szene: Sloweniens Matic Suholeznik foultete Oli Mittun unsportlich und verursachte eine blutige Lippe. Die Konsequenz: Rote Karte! Die Halle kochte, die Färöer nutzten die Überzahl, um zurück ins Spiel zu kommen. War dies der entscheidende Moment, der das Blatt wendete?

Ein hin und her – die dramatik kennt keine grenzen!

Ein hin und her – die dramatik kennt keine grenzen!

Es entwickelte sich ein unglaublich spannendes Spiel. Die Färöer kämpften verbissen, wehrten sich gegen den Favoriten und schafften es sogar, in der zweiten Halbzeit die Führung zu übernehmen. Nach nur 13 Sekunden im Wiederanpfiff gelang der Ausgleich in Überzahl. Für kurze Zeit lagen sie sogar vorne – 17:16 und dann 18:16! Doch Slowenien konterte und sorgte für eine nervenaufreibende Partie.

Die torflaute und der starke torwart: slowenien zieht davon!

Zehn Minuten vor Schluss deutete alles auf einen slowenischen Sieg hin. Die Färöer gerieten in eine sechsminütige Torflaute, während Slowenien den Vorsprung auf 26:22 ausbaute. Ein entscheidender Faktor war auch der sensationelle Miljan Vujovic im slowenischen Tor, der mit 10 Paraden seine Mannschaft immer wieder rettete. Die Insulaner waren gefordert, doch die Antwort blieb aus.

Standing ovations und ein gebrochener traum: das ende einer ära?

Obwohl die Färöer das Spiel letztendlich verloren, wurde das Team nach dem Schlusspfiff mit minutenlangen Standing Ovations und einer Ehrenrunde gefeiert. Ein gebrochener Traum, aber auch ein unvergessliches Kapitel in der Handball-Geschichte der Färöer. Neben Slowenien jubelten auch die Schweizer über das Weiterkommen in Gruppe B. Ein starkes Signal für den Färöer-Handball!