Handball-em: gaugischs team vermeidet top-favoriten!

Bratislava – Puh, das war mal eine Erleichterung! Die deutsche Handballnationalmannschaft hat bei der Auslosung zur Europameisterschaft (3. bis 20. Dezember in Polen, Tschechien, Rumänien, der Türkei und der Slowakei) ein Los gezogen, das zumindest im Vorrundenbereich erstaunlich glimpflich ausging.

Ein auftakt in der slowakei – und dann richtung kattowitz

Ein auftakt in der slowakei – und dann richtung kattowitz

Nachdem die WM in Dänemark 2023 noch ein Desaster mit Platz 7 war, hofft Bundestrainer Markus Gaugisch nun auf eine bessere EM-Performance. Und der erste Schritt scheint getan: In Gruppe F trifft Deutschland auf Schweden, den Co-Gastgeber Slowakei und Serbien. Das erste Spiel findet in Bratislava statt. Das bedeutet: Top-Nationen wie die Weltmeister und Olympiasieger Norwegen, der olympische Zweite Frankreich oder der frühere Weltmeister Niederlande bleiben uns in der Vorrunde erspart.

Die Auslosung hat dem DHB-Team also einiges an Druck genommen. Aber: Die Zwischenrunde wird eine andere Geschichte. Hier treffen die beiden besten Teams jeder Gruppe aufeinander, und die Konkurrenz wird deutlich härter.

Die Zwischenrundenspiele finden in Cluj-Napoca (Rumänien) und Kattowitz (Polen) statt. Und hier liegt die Chance für das Gaugisch-Team: Sollte Deutschland die Vorrunde überstehen, geht die Reise direkt nach Kattowitz, wo auch das Finalwochenende steigt. Das bedeutet lediglich eine Städtereise für das deutsche Team, statt eines weiteren, anstrengenden Transfers. Die Logistik stimmt!

Die Zahl spricht für sich: Nur einmal muss das Team umreisen, um das Finale erreichen zu können. Das ist ein klarer Vorteil im Kampf um die Medaille. Ob es für mehr als die Silbermedaille von 2024 reichen wird, steht natürlich noch in den Sternen. Aber die Vorzeichen stehen gut. Und eines ist gewiss: Die Stimmung im Team dürfte nach der Auslosung deutlich besser sein als noch vor wenigen Stunden.