Handball-EM 2026: Premiere für die RefCam
Technische innovation bei der handball-em 2026
Die Handball-Europameisterschaft 2026 wirft ihre Schatten voraus. Der Europäische Handballverband (EHF) hat in dieser Woche bekanntgegeben, dass bei der Endrunde in Dänemark, Norwegen und Schweden (15. Januar bis 1. Februar 2026) eine technische Premiere stattfinden wird.
Erstmals refcam bei der em
Erstmals wird bei einem europäischen Handball-Event die Schiedsrichter-Kamera, die sogenannte RefCam, eingesetzt. Diese wird bei den Halbfinals und den Medaillenspielen am 31. Januar und 1. Februar im dänischen Herning zum Einsatz kommen.
Entwicklung der refcam
Die RefCam wurde von der deutschen Firma Riedel Communications entwickelt, gemeinsam mit den Fußball-Schiedsrichtern Patrick Kessel (3. Liga) und Nicolas Winter (2. Bundesliga).
Ziele der einführung
Die Einführung der RefCam unterstreicht das übergeordnete Ziel der EHF, modernste Übertragungstechnologie zu nutzen und das Zuschauererlebnis sowohl in der Arena als auch für Millionen von Zuschauern weltweit kontinuierlich zu verbessern.
Reaktionen
Martin Hausleitner, EHF-Sekretär, sagt: "Die RefCam bringt die Fans näher an das Geschehen heran als je zuvor." Lutz Rathmann von Hersteller Riedel fügt hinzu: "Dies ist ein wichtiger Meilenstein – nicht nur für Riedel, sondern für den Handball und die Sportübertragung weltweit."
Zusätzliche funktionen
Die Fans sollen nicht nur einen visuellen Einblick in die Perspektive der Schiedsrichter bekommen. Auch Audioaufnahmen der Unparteiischen sollen genutzt werden, um den Zuschauern zu veranschaulichen, wie diese untereinander und auch mit den Stars kommunizieren.
Deutschland in der gruppenphase
Damit das DHB-Team in einer der Partien dabei ist, in der die "RefCam" eingesetzt wird, muss es zunächst einmal die Gruppenphase überstehen. Deutschland trifft in Gruppe A auf Österreich, Serbien und Spanien.