Handball-em 2026: deutschland trifft auf schweden – ein erster blick auf den spielplan

Die Handball-Europameisterschaft der Frauen 2026 verspricht ein Spektakel in fünf Ländern! Polen, Rumänien, Tschechien, die Slowakei und die Türkei werden vom 3. bis 20. Dezember Gastgeber sein. Die Europäischen Handball-Föderation (EHF) hat nun die Anwurfzeiten bekannt gegeben, und es zeichnet sich ein spannender Turnierverlauf ab, in dem auch die deutsche Nationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen will.

Einzigartige ausrichtung in fünf nationen

Einzigartige ausrichtung in fünf nationen

Das Turnier ist ein Novum: Die erste Handball-Europameisterschaft, die über fünf Länder verteilt stattfindet. Für die DHB-Auswahl bedeutet das eine logistische Herausforderung, aber auch die Chance, in der Hauptrunde in einem neuen Stadion zu spielen. Nach der Vorrunde in Bratislava geht es für das Team von Markus Gaugisch nach Kattowitz – ein durchaus machbarer Umzug.

Die Gruppeneinteilung lässt optimistisch auf die Chancen des deutschen Teams blicken. Schweden, der am 4. Dezember angetretene Auftaktgegner, befindet sich derzeit im Umbruch und könnte somit eine verdauliche Aufgabe darstellen. Zusätzlich warten Serbien und die Slowakei auf die DHB-Frauen. Alle Vorrundenbegegnungen werden um 18 Uhr angepfiffen, was den Fans sowohl vor Ort als auch vor den Bildschirmen einen angenehmen Anblick verspricht.

Doch es gibt auch andere Nationen, die mit Medaillenkandidaten aufwarten. Österreich startet ebenfalls am 4. Dezember in Brünn und hat mit Kroatien einen vermeintlich leichten Gegner. Allerdings ist Kroatien auch die schwerstmögliche Hürde neben Serbien aus dem letzten Lostopf. Die Niederlande und der Gastgeber Tschechien komplettieren die Gruppe.

Neben Deutschland und den Niederlanden hat sich auch Frankreich, ein weiterer Halbfinalist der letzten Weltmeisterschaft, in derselben Turnierhälfte qualifiziert. Frankreich kann direkt in Kattowitz bleiben und startet deshalb erst am 5. Dezember gegen Polen ins Turnier. Einige Gruppen müssen jedoch längere Reisen in Kauf nehmen: Die Gruppen A bis C bilden die andere Turnierhälfte. Hier wartet insbesondere die Gruppe C mit dem größten Reisestress auf, da Dänemark und Spanien als Favoriten gelten, die Hauptrunde in rund 1.800 Kilometern Entfernung in rumänischen Cluj-Napoca bestreiten müssen.

Die EHF hat die Anstoßzeiten sorgfältig angepasst, um den unterschiedlichen Zeitzonen der fünf Gastgeberländer Rechnung zu tragen. „Da sich die fünf Gastgeberländer auf drei verschiedene Zeitzonen verteilen, wurden die Anstoßzeiten entsprechend angepasst, um sowohl den Fans in der Arena als auch den Zuschauern vor dem Fernseher ein bestmögliches Erlebnis zu bieten“, so die EHF.

Die Vorrunde findet in Oradea und Cluj-Napoca (Rumänien, MEZ-1) sowie Antalya (Türkei, MEZ+2) statt, während die Spiele in Brünn (Tschechien) und Kattowitz (Polen) zur regulären MEZ ausgetragen werden. Die Hauptrunde wird dann in Cluj-Napoca und Kattowitz gespielt, mit Anwurfzeiten, die auf die jeweiligen Standorte abgestimmt sind.

Die Entscheidungen fallen schließlich am Final-Wochenende in Kattowitz. Das Finale am 20. Dezember wird um 18.00 Uhr MEZ angepfiffen – ein Termin, den sich alle Handballfans rot im Kalender markieren sollten.