Handball-bundesliga: siebenmeter entscheiden – wer hat die nerven?

Die Handball-Bundesliga steuert auf ein dramatisches Finale zu, und während die Tabellenköpfe bereits im Visier haben, könnte der Unterschied zwischen Meisterschaft, Champions-League-Qualifikation und Abstiegskampf in den entscheidenden Minuten an der Siebenmeterlinie liegen. Die Statistiken offenbaren dabei überraschende Verhältnisse.

Die quote als schlüssel zum erfolg

Die quote als schlüssel zum erfolg

Während in dieser Saison im Schnitt knapp über acht Siebenmeter pro Spiel gepfiffen werden, ist es oft die kalte Hand der Schützen, die den Ausschlag gibt. Gerade im engen Abstiegskampf oder bei der Entscheidungsfindung um die internationalen Plätze können diese Treffer den Unterschied machen. Der Bergische HC, der sich im Abstiegskampf befindet, hat hier eine überraschend starke Waffe: Mit einer Quote von 80 Prozent, gleichauf mit Frisch Auf Göppingen, gehört er zu den besten der Liga.

Emil Jakobsen von der SG Flensburg-Handewitt ist der Fels in der Brandung. Mit mindestens 25 verwandelten Siebenmetern ist er der sicherste Schütze der Liga. Doch auch Viggo Kristjánsson trägt bei HC Erlangen bei, die sich ebenfalls in der Spitzengruppe befinden. Die Zahlen sprechen für sich: Erlangen liegt mit 80,53 Prozent nur knapp vor den Flensburgern.

Die Überraschung des Pokal-Halbfinales gegen Magdeburg, bei dem der Bergische HC den Tabellenführer ins Schwitzen brachte, zeigt, dass die Siebenmeterquote eine ernstzunehmende Waffe sein kann. Stefan Kretzschmar attestierte dem SCM bereits ein