Hammer-trade droht: davis zu den lakers zurück – jazz und wizards profitieren?
Die NBA-Gerüchteküche brodelt! Nach dem überraschenden Tausch von Anthony Davis zu den Washington Wizards vor knapp einem halben Jahr, zeichnet sich nun ein spektakulärer Dreier-Trade ab, der den Center zurück zu den Los Angeles Lakers bringen könnte. Die Spekulationen in New York nehmen dadurch Fahrt auf, während die Wizards und die Utah Jazz möglicherweise einen enormen Gewinn erzielen.

Ein deal mit erdbeben-potenzial: was steckt hinter den gerüchten?
Laut Insidern des ‘New York Post’ suchen die Lakers händeringend nach einem Top-Center, und Anthony Davis (33) würde diese Lücke nahtlos füllen. Der frühere Leistungsträger der Lakers, der für einen hohen Preis zu den Dallas Mavericks transferiert und von dort weiter abgegeben wurde, hat mit seinem „Like“ unter alten Social-Media-Posts aus seiner Lakers-Zeit die Gerüchteküche zusätzlich angeheizt. Aber es ist mehr als nur Nostalgie – ein Deal scheint im Raum zu stehen, der die Liga aufmischen könnte.
Die Pläne sehen einen komplexen Tauschhandel vor, an dem alle drei Teams beteiligt sind: Die Lakers, die Wizards und die Jazz. Im Kern steht der Wunsch der Lakers, ihre Center-Position zu verstärken und gleichzeitig junge Talente und Draft-Picks zu akquirieren. Der Deal, wie er aktuell geistert, würde Anthony Davis zurück zu den Lakers bringen, zusammen mit dem aufstrebenden Ace Bailey, einem 19-jährigen Forward mit einer Größe von 2,06 Metern, der im Draft 2025 an fünfter Stelle ausgewählt wurde. Zusätzlich sollen zwei zweite Rundenauswahlrechte von den Jazz (2027) und zwei von den Wizards (2026) in den Deal einfließen.
Das schräge Konstrukt: Die Wizards würden im Gegenzug Lauri Markkanen, Jarred Vanderbilt und Dalton Knecht erhalten, sowie die Nummer 2 im Draft 2026. Ein noch größerer Brocken sind die Draft-Picks, die den Wizards zufließen würden: eine erste Wahl der Lakers aus dem Jahr 2030 (ohne Schutz), eine zweite Wahl aus dem Jahr 2032 (ebenfalls ungeschützt) und Anteile an zukünftigen Draft-Tauschgeschäften der Lakers, sowie zusätzliche Draft-Assets. Die Jazz hingegen würden die erste Draft-Position 2026, Trae Young, Jake LaRavia, die 25. Wahl der Lakers im diesjährigen Draft, weitere Anteile an zukünftigen Draft-Tauschgeschäften der Lakers und eine zweite Wahl der Lakers aus dem Jahr 2033 kassieren.
Die Komplexität dieses Dreier-Trades liegt nicht nur in der schieren Anzahl der involvierten Assets, sondern auch in den Vertragsbedingungen. Es müssten strategische Entscheidungen bezüglich Spieleroptionen getroffen werden, um die Gehaltsgrenzen der NBA einzuhalten. Sollte der Deal tatsächlich zustande kommen, würden die Lakers sofort zu ernsthaften Meisterschaftsanwärtern avancieren – eine Kombination aus sofortiger Wettbewerbsfähigkeit und langfristigem Talentaufbau, die ihresgleichen sucht.
Die Zeit drängt, denn der Trade muss vor dem NBA-Draft abgeschlossen werden. Ob die Teams sich einigen können und die komplizierten Details ausarbeiten lassen, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Dieser Deal hat das Potenzial, die Kräfteverhältnisse in der Liga nachhaltig zu verändern.
