Gwinn kämpft: bayern-starin frustriert nach schulterverletzung

Schmerzliche Nachrichten für die Bayern-Fans und Giulia Gwinn selbst: Die WM-Qualifikationspartie gegen Österreich hat der Nationalspielerin eine Aussetzungszeit beschert, die sie sichtlich frustriert. „Es nervt maximal“, gestand Gwinn im Gespräch mit Sport Bild, und das aus gutem Grund: Die entscheidenden Wochen der Saison stehen vor der Tür.

Die diagnose: eine schmerzhafte schulterluxation

Bereits nach 32 Minuten im Länderspiel gegen Österreich musste Gwinn das Feld verlassen. Die Diagnose war eindeutig: eine Schulterluxation. Die konservative Behandlung scheint zwar anzuschlagen, doch die 26-Jährige macht ihre Verzweiflung deutlich. Während andere Spielerinnen auf den Höhepunkt der Saison hinarbeiten, fühlt sie sich ausgebremst – ein Gefühl, das besonders vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und Disney+) nagt.

Trainer José Barcala von Bayern München blickt dennoch vorsichtig optimistisch. „Der erste Eindruck ist positiv“, so Barcala, „wenn sie gut darauf reagiert, ist sie eine Option für die nächsten Spiele.“ Doch Gwinn weiß, dass sie in dieser Phase der Saison jede Minute auf dem Platz braucht. Die geballte Nervosität ist nachvollziehbar.

Meisterschaft und champions league: bayerns ambitionierte ziele

Meisterschaft und champions league: bayerns ambitionierte ziele

Trotz ihrer Verletzung bleibt Gwinn fokussiert auf die großen Ziele des FC Bayern. „Wir haben die Rolle des Underdogs, aber sie werden dennoch Respekt vor uns haben“, betonte sie. Das Halbfinal-Hinspiel gegen Barcelona ist zwar ein wichtiges Spiel, doch das Hauptaugenmerk liegt derzeit auf der Meisterschaft. Bereits am Mittwochabend (18.00 Uhr/DAZN und MagentaSport) kann Bayern bei Union Berlin die Vorentscheidung im Titelrennen verkünden. Ein Sieg dort würde die Meisterschaft perfekt machen.

Seit 2019 spielt Gwinn in München und besitzt noch einen Vertrag bis 2027. Eine vorzeitige Verlängerung schließt sie aktuell nicht aus. „Aktuell gibt es wenig Gründe dafür, das aufzugeben, was ich habe“, so die Mittelfeldspielerin. Ihre Leistungen und ihre Loyalität zum Verein sprechen für sich. Die Frage ist: Kann sie rechtzeitig zu den wichtigsten Spielen wieder voll einsatzfähig sein?