Guirassy triumphiert, doch stuttgart patzt: bittere niederlage gegen dortmund!

Ein Schock für die Stuttgarter Kurve: Nur wenige Minuten vor dem Abpfiff kassierte der VfB Stuttgart zwei Gegentreffer und verlor somit unglücklich gegen Borussia Dortmund. Serhou Guirassy, einst im Dortmunder Trikot, ließ seine ehemalige Mannschaft gewähren und markierte einen persönlichen Erfolg, der am Ende jedoch im Schatten der Niederlage steht.

Verteidigung schläft – dortmund nutzt die zeit

Die Europa League ist verpasst, die englischen Wochen vorbei – eine Erleichterung für den VfB, so scheint es. Doch die kurze Ruhepause offenbarte neue Schwächen in der Abwehr. Dortmund nutzte die Nachspielzeit gnadenlos aus und traf in der vierten und sechsten Minute, womit die Hoffnung auf einen Punktgewinn im Eiltempo verpuffte. Ein 0:0 wäre zwar kein Volltreffer gewesen, doch ein 0:2 in der Nachspielzeit ist eine bittere Pille für die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo.

„Wir müssen den Punkt behalten“, kommentierte Abwehrspieler Jeff Chabot die Situation bedrückt. Die späten Gegentreffer, die sich wie ein rotes Faden durch die Saison ziehen, sind frustrierend. Bereits sechsmal in dieser Saison kassierte der VfB so späte Treffer – ein neuer, trauriger Klubrekord. Erinnerungen an die knappen Niederlagen in Freiburg, Leipzig und beim HSV kamen hoch, und nun auch die gegen Dortmund.

Chabot im duell mit guirassy: eine partie auf augenhöhe

Chabot im duell mit guirassy: eine partie auf augenhöhe

Ein Lichtblick inmitten der Enttäuschung: Jeff Chabot konnte sich in einem interessanten Duell mit Serhou Guirassy behaupten. Der Guineer, der einst das Trikot des VfB trug, kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück und wurde von Beginn an in die Startelf beordert. Doch gegen Chabot fand er kaum Durchlässigkeit – weder im Luftduell noch am Boden. „Er ist ein Top-Stürmer, es macht Spaß, sich mit solchen zu messen“, so Chabot, der seine Leistung als „sehr gut“ bewertete, wenngleich die Niederlage diesen persönlichen Erfolg trübt.

Die Niederlage gegen Dortmund ist ein Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Champions League. Doch Chabot mahnt zur Ruhe: „Dieser Rückschlag ist frustrierend und enttäuschend, aber kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir sind immer noch in einer guten Position und haben alles in der eigenen Hand.“ Am Sonntag empfängt der VfB den Hamburger SV – ein Duell, in dem die Stuttgarter zeigen müssen, dass sie aus der Niederlage gelernt haben und bereit sind, den Kampf um die europäischen Ränge fortzusetzen. Die kurze Winterpause muss genutzt werden, um die Abwehr zu stabilisieren und die mentale Stärke der Mannschaft zurückzugewinnen. Es gilt, die bittere Niederlage hinter sich zu lassen und mit neuer Energie in die Rückrunde zu starten.