Gueye: vom le havre-nobody zum gebuchten torschützen!

Pape Alassane Gueye, der Senegalese Mittelfeldspieler von Villarreal, hat sich in dieser Saison zu einem wahren Torjäger entwickelt. Seine spektakulären Treffer, darunter ein entscheidender verwandelter Schuss im Finale der Afrikameisterschaft gegen Marokko, haben die Fußballwelt überrascht und begeistert. Doch der Weg zum gefürchteten Schützen war lang und steinig.

Die wandlung vom unbekannten zum

Die wandlung vom unbekannten zum 'pichichi'

Noch vor kurzem war Gueye in Europa kaum bekannt. Bei Olympique Marseille kämpfte er um seinen Platz, ohne jemals ein Tor zu erzielen. Marcelino García Toral erkannte jedoch das verborgene Potenzial des Mittelfeldspielers und formte ihn zum 'Killer', wie er ihn selbst nannte. Sergio García, Sohn und Assistent von Marcelino, erinnert sich: „Pape war ein super schüchterner Junge, voller Güte, aber auch mit einem gewissen Dickkopf. Wir nannten ihn 'Pichichi', weil er im Training ständig traf.“

Diese Trainingserfolge blieben nicht unbemerkt, und Gueye wechselte zu Villarreal, wo er seine Fähigkeiten auf der internationalen Bühne unter Beweis stellen konnte. Der Wechsel war ein Wendepunkt in seiner Karriere: „In Marseille gab es viele Stars. In Villarreal war ich zum ersten Mal im Rampenlicht“, so Gueye.

Ein entscheidender Moment: Der Sieg Senegals gegen Irak mit 5:0 im WM-Qualifikationsspiel verdeutlichte Gueyes neue Rolle. Er erzielte zwei Tore und bereitete das dritte vor. Seine Präzision und sein Torinstinkt waren beeindruckend und zeigten sein neues Selbstvertrauen. Selbst Kylian Mbappé erkannte Gueyes Potenzial und warnte ihn vor einem Spiel gegen Real Madrid: „Er sagte mir, ich solle das nicht wieder tun.“

Die Geschichte von Pape Gueye ist ein Beweis dafür, dass mit harter Arbeit und der richtigen Führung jeder Spieler sein Potenzial entfalten kann. Seine Leistungen haben ihn zum 'Bester Afrikanischer Spieler der LaLiga 2025-26' gemacht, und er blickt nun selbstbewusst den bevorstehenden 16-Telfinals gegen Belgien entgegen. Ob er den Verein im Sommer verlässt, bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Pape 'Pichichi' Gueye hat sich einen Namen in der Welt des Fußballs gemacht.