Gruda rettet rb leipzig ein unentschieden – wolfsburg lässt sieg aus der hand
Leipzig erkämpft remis gegen wolfsburg
RB Leipzig hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Rückschlag erlitten, konnte aber durch ein spätes Tor von Brajan Gruda zumindest noch ein 2:2-Unentschiedengegen den VfL Wolfsburg erkämpfen. Das Spiel am Karnevalssonntag, den 15. Februar 2026, endete mit einem gerechten Remis, obwohl Wolfsburg lange Zeit die Kontrolle hatte.

Spielverlauf: wolfsburg führt, leipzig antwortet
Der VfL Wolfsburg ging in der 52. Minute durch Mohamad Amoura in Führung. Yan Diomande gelang es für Leipzig, in der 70. Minute auszugleichen. Doch die Freude der Leipziger währte nicht lange, denn Mattias Svanberg stellte für Wolfsburg in der 78. Minute die erneute Führung her. Erst in der 90. Minute rettete Brajan Gruda mit einem Schlenzer den Punkt für die Gastgeber.

Herausragender grabara hält wolfsburg im spiel
Die erste Halbzeit gehörte klar RB Leipzig, doch Torwart Kamil Grabara des VfL Wolfsburg zeigte eine herausragende Leistung und vereitelte zahlreiche vielversprechende Angriffe der Leipziger. Die Statistik von 10:2 Torschüssen für Leipzig und 60:40 Prozent Ballbesitz unterstreicht die Dominanz der Gastgeber, die sich jedoch in zählbaren Erfolg ummünzen konnte.

Verpasste chancen und eine starke torwartleistung
Bereits in der 19. Minute hatte Conrad Harder die Chance zur Führung für Leipzig, scheiterte aber mit einem spektakulären Fallrückzieher an Grabara. Wolfsburg agierte defensiv solide und konnte kaum Entlastung schaffen. Ihre Konter waren meist unpräzise und wurden von der gut aufgestellten Leipziger Abwehr entschärft.

Amouras führungstor aus dem nichts
Nach dem Seitenwechsel begann das Spiel ähnlich wie die erste Halbzeit. Doch aus dem Nichts heraus gingen die Gäste durch Mohamad Amoura in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld leitete Amoura einen Konter ein und bediente Adim Daghim, der wiederum Amoura in Szene setzte. Der Stürmer traf mit perfekter Technik ins linke Eck. Maarten Vandervoort im Leipziger Tor hatte keine Chance.

Grudas rettender schlenzer
Leipzig drängte auf den Ausgleich und wurde in der 70. Minute belohnt, als Yan Diomande nach Vorarbeit von Brajan Gruda traf. Wolfsburg antwortete jedoch prompt mit dem erneuten Führungstreffer durch Mattias Svanberg. Doch Brajan Gruda hatte das letzte Wort. Nach einem Fehler von Maximilian Arnold nutzte er die Chance und erzielte mit einem präzisen Schlenzer den Ausgleich.

Ausblick: nächste aufgaben für leipzig und wolfsburg
RB Leipzig empfängt am kommenden Samstag Borussia Dortmund (18:30 Uhr). Der VfL Wolfsburg spielt am Samstagnachmittag gegen den FC Augsburg (15:30 Uhr). Beide Mannschaften werden versuchen, ihre Leistungen zu verbessern und wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze zu sammeln.
