Grubauer stoppt die talfahrt – seider und peterka rutschen weiter
Philipp Grubauer hat die Krake wieder auf Kurs gebracht. 32 Schüsse wehrte der Berliner ab, Seattle schlug Vancouver 5:2 und beendete eine Serie von vier Pleiten. Für die anderen deutschen NHL-Stars wurde es wieder ein Abend zum Vergessen.
Moritz seider kassiert den nächsten k.o.
Detroit führte in Dallas noch 2:0, kassierte dann aber drei Gegentore in Folge – das 2:3 in der Verlängerung war die dritte Niederlage in Serie. Seider stand 25 Minuten auf dem Eis, lieferte eine Vorlage, konnte das Schicksal aber nicht wenden. Die Red Wings verpassen damit die Chance, auf einen der sicheren Playoff-Plätze zu springen.
Bei Utah Mammoth sieht es noch düsterer aus. J.J. Peterka blieb gegen Pittsburgh ohne Scorer-Punkt, seine Mannschaft verlor 3:4 – die vierte Niederlage nacheinander. Utah hält sich nur noch dank der schwächeren Konkurrenz auf dem letzten Wild-Card-Rang, die Luft wird dünner.

Die tabelle lügt nicht
Seattle hält mit 78 Punkten Anschluss an das Playoff-Feld, doch die Konkurrenz aus Nashville und Minnesota atmet den Kraken im Nacken. Detroit (82 Punkte) muss zusehen, dass die Trendwende kommt, bevor Calgary oder Ottawa die Lücke zuschlagen. Utah (79 Zähler) droht erneut das Aus nach der Hauptrunde – eine Heimpleite gegen die Penguins ist da ein Luxus, den sich die Expansion-Franchise nicht leisten kann.
Grubauer zeigte, wie schnell sich eine Saison wenden kann. 60 Minuten konzentrierte Paraden, ein Shutout bis zur 52. Minute – und plötzlich schwappt wieder Zuversicht durch die Kabine. Seider und Peterka müssen nun liefern, sonst verabschieden sie sich früh in den Sommer. Die Uhr tickt.
