Grégoire triumphiert in locarno – pogacar festigt die gesamtführung
Romain Grégoire (Groupama-FDJ United) hat auf der zweiten Etappe der Tour de Suisse in Locarno einen überraschenden Sieg errungen und damit seiner Equipe den erstenWorldTour-Saisonsieg beschert. Der junge Franzose setzte sich nach einer langen Flucht aus einer Spitzengruppe durch und ließ den Spanier Marcel Camprubi (Pinarello-Q36.5) sowie den Niederländer Bart Lemmen (Visma – Lease a Bike) hinter sich.

Pogacar untermauert seine dominanz im gesamtklassement
Während Grégoire für den Tagessieg sorgte, untermauerte Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) seine bereits etablierte Dominanz. Der Weltmeister beendete das Rennen als Achter mit nur vier Sekunden Rückstand und baute damit seine Führung im Gesamtklassement weiter aus. Pogacar zeigte einmal mehr seine beeindruckende Vielseitigkeit, obwohl er selbst zugab, dass ein Solo-Sieg nicht Teil des Plans war. „Das war wirklich nicht der Plan“, kommentierte er nach dem Rennen.
Die Distanz zum Zweitplatzierten, dem ecuadorianischen Fahrer Richard Carapaz (EF Education-EasyPost), beträgt nun 2:50 Minuten, während Andrea Bagioli (Lidl-Trek) mit 3:07 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz liegt. Sein Teamkollege Mathias Vacek sicherte sich mit einem starken Auftritt den vierten Rang und behauptete gleichzeitig das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Pogacar kontrolliert das Rennen mit eiserner Hand.
Die Tour de Suisse liefert weiterhin packende Rennen und spannende Wettkämpfe. Die Spannung steigt, während die Fahrer sich auf die anspruchsvollen Etappen in den Alpen und im Jura vorbereiten. Die Frage ist nicht, ob Pogacar seinen Vorsprung ausbauen kann, sondern wie deutlich er siegen wird. Die Konkurrenz muss sich fragen, wie sie den Slowenen noch gefährden kann – eine Aufgabe, die sich als äußerst schwierig erweist.
