Granollers und zeballos feiern grand-slam-doppel-triumph!
Paris, Frankreich – Marcel Granollers und Horacio Zeballos haben bewiesen, dass Routiniers eben nicht langsamer werden müssen. Das argentinisch-spanische Duo sicherte sich bei den French Open 2026 einen beeindruckenden Titelverteidigung im Herren-Doppel, indem sie das finnisch-britische Gespann Heliovaara/Patten glatt in zwei Sätzen mit 6:4, 6:2 besiegten. Ein starkes Statement für Erfahrung und taktische Finesse auf dem roten Sand.

Die älteren denken noch – und spielen besser
Granollers, mit 40 Jahren immer noch ein Kraftpaket am Netz, und Zeballos, der mit 44 Jahren die jüngeren Gegner förmlich alt aussehen ließ, demonstrierten eine Spielkontrolle, die ihresgleichen sucht. Ihre präzisen Aufschläge und das ausgeklügelte Zusammenspiel brachen den Widerstand von Heliovaara und Patten frühzeitig. Das Finale war somit eine klare Angelegenheit für die erfahrenden Routiniers.
Die beiden Grand-Slam-Siege in Folge – nach dem Triumph bei den US Open im vergangenen Jahr – unterstreichen ihre Dominanz im Herren-Doppel. Es ist ein bemerkenswertes Kapitel in ihrer Karriere, das die Bedeutung von Konstanz und Erfahrung im Profisport unterstreicht. Die Erfahrung zahlte sich aus, und zwar deutlich.
Ein Blick zurück zeigt, dass nicht nur Granollers und Zeballos glänzten. Das deutsche Spitzendoppel Krawietz/Pütz, das als Hamburger Sieger nach Paris gereist war, scheiterte bereits im Achtelfinale an dem indisch-brasilianischen Team Balaji/Demoliner. Ein herber Rückschlag für die deutsche Tennis-Hoffnung.
Während die Einzel-Konkurrenz weiterhin für Schlagzeilen sorgt – insbesondere im Hinblick auf Zverevs Aussagen und das überraschende Erreichen von Cobolli –, zeigt der Doppelerfolg von Granollers und Zeballos, dass im Tennis auch die ruhige Konstanz belohnt wird. Die Zuschauer sahen ein Spiel, das zwar nicht durch spektakuläre Ballwechsel glänzte, aber durch taktische Raffinesse und die unerschütterliche Ruhe der Titelverteidiger beeindruckte.
Die Bilanz spricht für sich: Zwei Grand-Slam-Titel in weniger als einem Jahr. Das ist der Beweis dafür, dass das Alter nur eine Zahl ist, wenn man mit Leidenschaft und Erfahrung an den Erfolg glaubt. Granollers und Zeballos haben bewiesen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch die Weltspitze herausfordern kann – und sie schlagen kann.
