Goretzka steht vor mega-transfer: milan, arsenal und atlético liefern sich schlagabtausch
Leon Goretzka wird den FC Bayern im Sommer ablösefrei verlassen – und die großen Klubs Europas haben den Vorhang schon aufgerissen. Milan, Arsenal, AtléticoMadrid: Alle wollen den 31-jährigen Mittelfeldspieler, keiner will zahlen wie ein Depp. Die Verhandlungen laufen heiß, die Zeit drängt.
Milan legt sich fest: dreijahresvertrag und prämienpaket auf dem tisch
Der AC Milan hat Goretzka laut BILD-Informationen ein konkretes Angebot unterbreitet: Vertrag bis 2027, Option auf ein weiteres Jahr, dazu eine siebenstellige Signing-Fee. Trainer Massimiliano Allegri will keine Talente mehr, sondern „sofortige Leistungsträger“, wie Reporter Julian Agardi einräumt. Goretzka passt ins Profil: 37 Pflichtspiele in dieser Saison, 193 Bundesliga-Einsätze für Bayern, 57 Länderspiele für Deutschland. Milan kennt die Zahlen, Milan will den Mann.
Die Italiener haben schon zweimal abgelehnt, als Bayern noch Ablöse forderte. Jetzt ist der Weg frei, und Allegri will den dritten Anlauf wenden. Die Rossoneri stehen vor einer Umbruchsaison: Giroud geht, Krunic will weg, der Mittelfeld-Motor muss neu justiert werden. Goretzka soll die Ruhezentrale werden, zwischen Bennacer und Reijnders, mit Libero-Option und Anleitung für die Kids.

Atlético und arsenal liefern sich nebenschauplatz
Während Milan Fahrt aufnimmt, schaltet Atlético Madrid einen Gang höher. Die Spanier haben Goretzkas Berater laut Christian Falk „klare Gehaltsvorstellungen“ genannt: Netto 9 Millionen Euro pro Jahr, plus Bonus. Diego Simeone sucht einen Nachfolger für Saúl, der wohl zurück nach Madrid will. Goretzkas Physis passt ins Cholo-System, seine Erfahrung in der K.-o.-Phase fehlt den Rojiblancos seit Jahren.
Arsenal wiederum glaubt, schon längst die Nase vorn zu haben. Mikel Arteta hat Goretzka auf der Wunschliste, seit er Partey-Ersatz sucht. Die Londoner wollen die Transferlücke nutzen, bevor die Financial-Fair-Play-Sirenen losheulen. Ein erstes Ein-Jahres-Vertragsangebot mit Option soll bereits vorliegen, die Sign-On-Fee soll bei 12 Millionen Euro liegen. Manchester United will noch dazwischengrätschen, doch die Red Devils müssen erst Varane loswerden, um Goretzkas Gehaltsstruktur zu verkraften.

Bayern lässt ziehen – intern wird schon geplant
Im Säbener Straße hat man Goretzkas Abgang längst akzeptiert. Neue Mittelfeld-Optionen wie Pavlović und eine mögliche Rückkehr von Joshua Kimmich ins Zentrum sollen die Lücke füllen. Sportdirektor Christoph Freund bestätigt offiziell nichts, doch intern heißt es: „Leon hat sich verabschiedet, wir wünschen ihm alles Gute.“ Die Trennung ist so harmonisch wie selten: keine Ablöse, kein Streit, nur ein Handschlag und ein letztes Gruppenfoto.
Für Goretzka wird es ein Sommer voller Entscheidungen. Milan bietet Lebensqualität und Startelfgarantie, Atlético die Champions-League-Chance, Arsenal das Premier-League-Geld. Die Berater rechnen: Bei einer dreijährigen Laufbahn mit Sign-On-Fees kann der Mittelfeldler bis zu 45 Millionen Euro kassieren – ohne Ablöse, nur mit Unterschrift. Die Klubs sparen, der Spieler kassiert, der Markt regelt.
Am Freitagabend trägt Goretzka noch mal das DFB-Trikot, gegen die Schweiz, 20.45 Uhr im Stadion St. Gallen. Danach beginnt die große Tour, drei Länder, drei Angebote, eine Entscheidung. Wer zuerst unterschreibt, hat den Jackpot. Die Uhr tickt – und Goretzka schaut gelassen zu, während die Euro-Flieger über seinem Kopf kreisen.
