Gordon-poker: barcelona mischt mit – bayern in gefahr?
Der Transfermarkt im Sommer verspricht explosive Zeiten! Während die Bayern schon seit geraumer Zeit ein Auge auf Anthony Gordon von Newcastle United geworfen haben, schaltet sich nun ein weiterer Schwergewicht in den Deal ein: Der FC Barcelona. Ein Schlag für die Roten, der die Verhandlungen deutlich verkomplizieren könnte.

Die katalanische offensive für den flügelspieler
Wie die spanische Fachpresse, insbesondere „Mundo Deportivo“ und „RAC1“, berichtet, hat Barcelona ebenfalls ein starkes Interesse an dem 25-jährigen englischen Nationalspieler geweckt. Trainer Xavi scheint auf der Suche nach Verstärkung für die linke Offensivseite und sieht in Gordon genau den Spieler, der das Profil perfekt erfüllt. Seine hohe Intensität gegen den Ball, sein aggressives Pressing und seine Flexibilität, sowohl auf dem Flügel als auch zentral im Angriffszentrum, machen ihn zum idealen Kandidaten für die katalanische Spielweise.
Die Bayern sind also nicht mehr allein. Nach Informationen der Sport BILD verhandeln die Münchner bereits mit Gordons Berater über einen möglichen Wechsel. Konkrete Zahlen sollen bereits auf dem Tisch liegen. Doch der Haken: Newcastle United setzt die Segel mit einer hohen Ablösesumme von rund 86 Millionen Euro. Ein Betrag, der den Bayern aktuell Kopfzerbrechen bereitet.
Und hier kommt Barcelonas Rolle ins Spiel. Auch die Spanier sind bereit, diese Summe zu zahlen. Allerdings sieht es finanziell düster aus. Die klammen Katalanen haben derzeit Schwierigkeiten, die geforderte Ablösesumme in ihre Planungen zu integrieren. Sollte der Transfer von Atlético-Stürmer Julián Álvarez (der mit rund 100 Millionen Euro selbst eine stolze Summe kosten würde) tatsächlich zustande kommen, bliebe kein Platz mehr im Budget für Gordon – und die Bayern würden einen wichtigen Trumpf verlieren.
Gordon hat in dieser Saison eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht, insbesondere in der Champions League, wo er in zwölf Spielen zehn Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte, bevor Newcastle gegen Barcelona ausschied. Sein Auftritt im direkten Duell in England, wo er den Treffer für die Magpies erzielte und mit enormer Laufbereitschaft und aggressivem Pressing überzeugte, untermauert seine hohe Qualität.
Die Entscheidung liegt nun bei Newcastle, bei Gordon und seinen Beratern. Es bleibt abzuwarten, ob die Bayern trotz des zunehmenden Konkurrenzdrucks und der hohen Ablösesumme ihre Bemühungen fortsetzen können. Eine spannende Entwicklung, die den Transfermarkt im Sommer mit Sicherheit in Atem halten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass Gordon in diesem Sommer in die Bundesliga wechselt, ist momentan deutlich gesunken – und die Bayern müssen sich auf einen zähen Kampf mit Barcelona einstellen.
