Glasner vor abschied: kann er palace mit titel krönen?
London bebt – und Oliver Glasner steht kurz vor seinem Abgang vom Crystal Palace. Die Europa League Final-Partie gegen Rayo Vallecano könnte seine letzte Chance werden, die Trainerkarriere in London mit einem Glanzstück zu beenden. Ein Titelgewinn würde nicht nur die Anhänger des Clubs in Ekstase versetzen, sondern auch Glasners Abschied unvergesslich machen.
Die analyse des gegners: rayo vallecano im visier
Glasner ließ in der Pressekonferenz keine Zweifel daran, dass das Team den Gegner genauestens unter die Lupe genommen hat. Die Leistungen spanischer Trainer in dieser Saison in Europa sind beeindruckend, und Glasner würdigte diese Entwicklung. Er betonte, dass die Vorbereitung auf Rayo Vallecano intensiv war und alle Aspekte des Spiels berücksichtigt wurden.
Der österreichische Coach schien wenig Wert auf die Bedeutung des Wettbewerbs zu legen. „Wir dachten, wir würden die Europa League spielen, nachdem wir den FA Cup gewonnen haben. Aber wir haben es akzeptiert“, erklärte Glasner. „Vielleicht ist es nicht die interessanteste Liga für diejenigen, die die Champions League spielen, aber für uns ist es das.“ Die Erfahrung, die das Team in dieser Saison gesammelt hat, sei entscheidend für den bevorstehenden Final-Kampf.
Ein historischer Moment: Zwei Finals in vier Jahren mit zwei verschiedenen Clubs – ein bemerkenswertes Kapitel in der Trainerkarriere Glasners. „Es wäre sehr viel für mich zu bedeuten, diesen Titel mit diesem Verein zu gewinnen. Wir haben hart gearbeitet“, so Glasner.
Die Unterstützung der Fans verspricht eine ausgelassene Atmosphäre im Stadion. Glasner freute sich über die zahlreichen Freunde und Bekannten, die die Reise nach London angetreten haben, betonte aber, dass es ihm nicht darum gehe, eine Hierarchie zwischen den Finalspielen zu etablieren.

Die frage der aufstellung: wharton und richards im fokus
Die Entscheidung über die Startelf steht noch nicht fest. Wharton und Richards trainierten am Morgen, und Glasner kündigte an, dass die finale Entscheidung kurz vor dem Anpfiff fallen wird. „Wir werden sehen, ob sie bereit sind, von Beginn an zu spielen.“
Glasner zeigte sich amüsiert über die Frage nach dem Erfolg baskischer Trainer in Europa. „Ich weiß nicht, was sie im Baskenland füttern. Yeremy weiß es vielleicht besser“, scherzte der Coach. Er betonte die Leistungen der baskischen Trainer und räumte ein, dass das Team das Geheimnis ihres Erfolgs noch nicht entschlüsselt hat.
Auch in der Phase seiner Ankündigung des Abschieds fand Glasner positive Worte. „Ich denke nicht. Ich denke nur positiv“, so Glasner, der sich darauf konzentrierte, das Beste aus der Saison zu machen. Er betonte die Bedeutung einer engen Beziehung zum Team und die Notwendigkeit von konstruktivem Feedback.
Kamada, der erfahrene Mittelfeldspieler, wurde ebenfalls thematisiert. Glasner betonte, dass er alle Spieler gleich behandeln würde und während des Spiels rotieren würde. „Wir brauchen alle bereit. Daichi ist ein Spieler für große Spiele. In den großen Spielen ist er am besten“, lobte Glasner den Japaner, mit dem er bereits in Frankfurt gemeinsam die Champions League erlebt hat.
Im Abschluss seiner Rede äußerte Glasner den Wunsch, dass seine Spieler auch in der kommenden Saison mit derselben Leidenschaft in der Europa League spielen würden. „Ich hatte ein Abschiedsgespräch und habe ein paar Worte gefunden. Für mich ist es das Wichtigste, morgen zu gewinnen und uns einen Platz für das nächste Jahr zu sichern. Das würde mich glücklich machen.“
Überließene Superstitionen? Glasner lachte. „Keine. In der Europa League hatten wir nicht die Zeit, im selben Stadion zu trainieren. Es waren Dinge, die nicht möglich waren, und deshalb begannen wir im eigenen Stadion zu trainieren.“
Die Vorbereitung auf das Finale verläuft ruhig. Glasner betonte, dass das Team sich auf das Wesentliche konzentriert und die verbleibende Zeit nutzt, um die Taktik zu verfeinern. „Wir haben Rayo Vallecano in vielen Ligaspielen und Conference-League-Spielen gesehen.“
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