Glasner vor abschied: conference-league-finale in leipzig wird emotional
Leipzig bebt – und Oliver Glasner steht vor seinem letzten Tanz an der Seitenlinie von Crystal Palace. Das Conference-League-Finale gegen Rayo Vallecano am Mittwoch (21.00 Uhr/Nitro und RTL+) wird für den Österreicher zu einem bittersüßen Abschied, nachdem er seinen Weggang im Sommer bereits im Januar angekündigt hatte.
Ein letzter triumph für europa?
Glasner selbst räumte ein, dass der Wettbewerb für Mannschaften, die regelmäßig in der Champions League vertreten sind, „nicht der attraktivste“ sei. Doch für ein Team, das zum ersten Mal international spielt, bedeute der Gewinn der Conference League „etwas Großartiges“. Die Chance, mit Crystal Palace Geschichte zu schreiben, wiegt schwer – nicht nur für die Spieler, sondern vor allem für den Coach, der sich mit einem Titel in die Geschichtsbücher schreiben will.
Die Vorfreude auf die Heimreise ist groß. „Von mir zuhause sind es fünf Stunden mit dem Auto bis hier“, so Glasner, der sich zahlreiche Unterstützer aus Österreich erwartet. Die kurze Distanz nach Hause verstärkt die emotionale Komponente dieses besonderen Spiels zusätzlich.

Abschiedsfeier und team-wertschätzung
Die Spieler haben Glasner bereits mit einem Abschiedsabend überrascht. „Für mich wäre das Beste, wenn wir gewinnen, denn dann können sie nächste Saison in der Europa League spielen. Und ich kann ihnen dabei zuschauen“, erklärte der Trainer. Ein Sieg wäre somit nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Geschenk an seine Mannschaft, die sich so den europäischen Wettbewerb für die nächste Saison sichern könnte. Kapitän Dean Henderson drückte seine Wertschätzung für Glasner aus und betonte, wie sehr er ihn vermissen werde. Die herzlichen Worte des Teamkapitäns unterstreichen die enge Bindung zwischen Trainer und Mannschaft.
Die Entscheidung von Glasner, Crystal Palace im Sommer zu verlassen, mag für einige überraschend gewesen sein. Doch die Möglichkeit, eine neue Herausforderung anzunehmen und gleichzeitig seinen ehemaligen Spielern den Rücken freizumachen, scheint der Schlüssel zu seiner Entscheidung gewesen zu sein. Nun gilt es, sich auf das Finale zu konzentrieren und alles zu geben, um den Titel zu holen – ein perfekter Abschluss für eine bewegte Zeit in Süd-London.
