Gladiators trier: millionen-bau für basketball-zukunft!

Trier – Die Gladiators Trier, frischer Verlierer gegen die Bayern, präsentieren einen Plan, der das Gesicht des Basketballs in der Stadt für immer verändern könnte: Ein neues, hochmodernes Trainingszentrum im Norden der Stadt, dessen Bau mit rund 20 Millionen Euro das Herzstück der zukünftigen Entwicklung werden soll.

Ein trainingszentrum der extraklasse

Ein trainingszentrum der extraklasse

Die Pläne sind ambitioniert: Zwei Hallen, eine für die Profis mit Tribünen, die auch für Nachwuchsmatchs genutzt werden kann, eine weitere für die Jugendakademie. Dazu Gastronomie und ein öffentlicher Platz, wo jeder Basketball spielen kann. Die Ruwerer Straße 17 wird so zum neuen Epizentrum des Trierer Sports.

Torsten Herz, Hauptgesellschafter der Gladiators, drückt die Bedeutung des Projekts klar aus: „Wir wollen unseren Spielern Training rund um die Uhr ermöglichen.“ Es geht nicht nur um eine bessere Infrastruktur, sondern um eine fundamentale Neuausrichtung des Vereins.

Die Inspiration kam aus Ulm: Die Gladiators haben sich am „Orange-Campus“ des Ligakonkurrenten ratiopharm Ulm orientiert. Herz erklärt: „Der Orange-Campus hat uns inspiriert. Es wird keine 1:1-Kopie werden, aber es ist ein Meilenstein, den Ulm gesetzt hat.“ Die dortige Talentschmiede gilt als eine der besten Europas und fördert regelmäßig Spieler, die in die NBA wechseln.

Die erste Bauphase, umfasst Trainingszentrum und Büroflächen, wird schätzungsweise 10 Millionen Euro kosten. Der zweite Bauabschnitt mit der Jugendhalle, Gastronomie und dem öffentlichen Platz soll folgen. Die Finanzierung soll durch Eigenkapital, Kredite, Landesförderung und Stiftungszuschüsse sichergestellt werden.

Das gestrige Spiel gegen die Bayern, das mit 80:104 verloren ging, wirft einen langen Schatten. Doch die Investition in die Infrastruktur ist ein klares Signal: Die Gladiators Trier wollen sich nachhaltig in der Basketball-Bundesliga etablieren und ihre Position als feste Größe im deutschen Basketball festigen. Der Grundstein für die Zukunft ist gelegt - nun gilt es, die Vision Realität werden zu lassen.