Gladbachs abwärtsspirale: alarmglocken schrillen nach der niederlage in freiburg
Gladbachs misere geht weiter: niederlage in freiburg verschärft die krise
Die Situation beim VfL Borussia Mönchengladbach spitzt sich zu. Nach der erneuten Niederlage, diesmal beim SC Freiburg (1:2), schrillen die Alarmglocken immer lauter. Trotz einer ansprechenden Statistik – 12:10 Torschüsse, 20:9 Flanken und 63 Prozent Ballbesitz – fehlte es der Mannschaft von Trainer Eugen Polanski an Durchschlagskraft.
Freiburg dominiert – gladbach chancenlos
Julian Schuster, Trainer des SC Freiburg, gestand nach dem Spiel, dass es in der Vergangenheit enger zugegangen sei. Gegen Gladbach jedoch fühlte er sich sicher. Der Sieg war verdient, da Freiburg seit 18 Bundesliga-Spielen ungeschlagen gegen die „Fohlen“ ist (12 Siege, 6 Remis). Für Gladbach geht es jedoch um die akute Gefahr des Abstiegs.

Polanski erhält weiterhin das vertrauen
Trainer Eugen Polanski erhielt demonstratives Vertrauen ausgesprochen, konzentriert sich aber auf die wesentlichen Dinge. Die Ergebnisse bleiben aus: Gladbach ist seit sieben Spielen sieglos (drei Remis, vier Niederlagen). Rouven Schröder, der Sportchef, bemängelte, dass die Mannschaft zwar gut mitspiele, aber zu ungefährlich und unmutig sei.

Die gleichen probleme – immer wieder
„Wir haben gut mitgespielt, hatten gute Staffagen, waren aber zu ungefährlich und nicht mutig genug“, so Rouven Schröder. Die Mannschaft sei zu harmlos in der Offensive. Polanski selbst räumt ein: „Es ist ein Ergebnissport – und die Ergebnisse haben wir nicht.“ Er hadert mit der fehlenden Effizienz vor dem Tor: „Wir hatten genug Flankenchancen, spielen aber um den heißen Brei herum.“

Tabakovic fordert mehr offensivdrang
Haris Tabakovic, der Gladbacher Stürmer, verpasste in der Nachspielzeit die große Chance zum Ausgleich. Er forderte mehr Offensive von Beginn an: „Wir müssen von der ersten Minute so agieren und mehr Bälle in die Box bringen.“ Es gehe um Punkte und Siege, und die aktuelle Leistung sei schlichtweg zu wenig.

Schröder stärkt polanski den rücken
Trotz der prekären Lage stärkt Rouven Schröder Trainer Eugen Polanski den Rücken. Er betonte, dass es keine Lösung sei, jetzt nur mit dem „Dampfhammer“ draufzuhauen. Schröder hat jedoch eine Idee, um die Offensivflaute zu beheben: „Wir müssen mehr reinflanken und uns deutlich mehr zutrauen.“ Polanski selbst sieht die Lösung darin, Ergebnisse zu liefern, egal wie der Fußball spiele.
Die situation im überblick
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Torschüsse Gladbach | 12 |
| Flanken Gladbach | 20 |
| Ballbesitz Gladbach | 63% |
| Zweikampfquote Gladbach | 58% |
| Spiele ohne Sieg | 7 |
