Gladbach zieht bolin-klausel: schwede bleibt bis 2030

Kurz vor dem Rhein-Derby gegen Köln hat Borussia Mönchengladbach das Transfer-Theater früh beendet: Hugo Bolin bleibt, Punkt. Die Klausel wurde gezogen, der Schwede fest verpflichtet – 2 Millionen Euro Ablöse, Vertrag bis 2030, Entscheidung getroffen, weil der 22-Jährige „Borussia komplett aufgesogen“ hat, wie Sportchef Rouven Schröder betont.

Winter-leihe wird dauerlösung

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Der Offensivmann kam Ende Januar von Malmö FF, sechs Bundesliga-Einsätze, ein Assist, Notenschnitt 4,13 – keine Traumwerte, aber offenbar genug, um Vertrauen zu rechten. Dreimal stand er zuletzt in der Startelf, musste sich aber in Freiburg (4,0), München (5,0) und gegen St. Pauli (4,0) mit Durchschnitt zufriedengeben. Dennoch: „Das macht Lust auf mehr“, sagt Bolin selbst und schwärmt von der Energie im Borussia-Park, von vollen Rängen und zwei Heimsiegen, die er miterleben durfte.

Für Gladbach ist die frühzeitige Klarheit ein Sechser im Lotto. Die Abstiegszone ist nur drei Punkte entfernt, der Kader soll Stabilität bekommen, keine Fragezeichen. Mit Eugen Polanski als Interimstrainer und einem Derby gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) steht der Klub vor dem nächsten Endspiel – und kann nun mit einem Neuzugang planen, der schon da ist und bleibt.

Die Botschaft ist klar: Bolin ist kein Leih-Notnagel mehr, sondern Teil der Lösung. Ob seine Leistung die 2-Millionen-Investition rechtfertigt, wird sich zeigen. Doch wer bis 2030 unterschreibet, muss liefern – sonst wird die Klausel zur Kasse.